WordPress für E-Commerce
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Die Vor- und Nachteile von WordPress für E-Commerce

Angenommen, Sie möchten einen Onlineshop erstellen, damit Sie Ihre Produkte online verkaufen können. Auf der Suche nach dem besten Website-Builder stoßen Sie auf den bekannten Anbieter WordPress. Nun fragen Sie sich: „WordPress für E-Commerce – ist das eine gute Idee?“ Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dieser Frage.

Eignet sich WordPress für E-Commerce?

Ob WordPress das Richtige für Ihren Onlineshop ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für manche Unternehmen ist das Content-Management-System die ideale Lösung für den Online-Verkauf von Produkten. Für andere Firmen bleibt WordPress hinter den Erwartungen zurück. Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ob eine WordPress-Site das Beste für Ihren Onlineshop ist, lassen Sie uns einen Blick auf die Vor- und Nachteile von WordPress für E-Commerce werfen.

Diese Vorteile bietet WordPress für E-Commerce

Das beliebte Content-Management-System kann für Onlineshops verwendet werden und bietet zahlreiche Vorteile. Dazu gehören:

1. Es hat Plugins für zusätzliche E-Commerce-Funktionen

Der Eckpfeiler beim Aufbau einer WordPress-Site sind Plugins. Sie helfen eine Website zu erstellen, die alle benötigten Funktionen bietet. Für ein E-Commerce-System hat WordPress zahlreiche E-Commerce-fokussierte Plugins, die Ihnen das Verkaufen Ihrer Produkte auf der Site erleichtern. Zu den beliebtesten E-Commerce-Plugins gehört WooCommerce. Mit WooCommerce können Sie:

  • auffällige Storefronts erstellen
  • Seiten für Suchmaschinen optimieren
  • Produktseiten anpassen
  • aus mehreren Zahlungsgateways auswählen
  • Versandoptionen festlegen
  • Umsatzsteuer berechnen

Dieses E-Commerce-Plugin bietet eine Menge Funktionen und verwandelt eine WordPress-Site in einen E-Commerce-Shop. Zudem bietet der Website-Builder Dutzende anderer Plugins, mit denen Sie Ihren Onlineshop gestalten können. Dazu zählen:

  • WP Product Review Lite hilft Ihnen mit den Bewertungen Ihrer Produkte
  • Sucuri macht Ihre Webseite sicherer
  • TrustPulse als Social-Proof-Plugin

Mit Plugins können Sie die Funktionen genau auswählen, die Sie für Ihre Website benötigen. Sie machen das Erstellen der perfekten E-Commerce-Webseite leichter.

2. WordPress bietet zahlreiche Template-Optionen

Einer der wichtigsten Vorteile von WordPress ist die schiere Anzahl der Vorlagen, die es für die Erstellung Ihrer Website bietet. WordPress hat über 8.000 Themes zur Auswahl, darunter mehr als 1.200 E-Commerce-Vorlagen. Bei so vielen verfügbaren Optionen können Sie eine benutzerdefinierte Website erstellen, die den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht. Darüber hinaus sind diese Themes responsive. Ihre Seite wird mit responsivem Design unabhängig vom verwendeten Gerät perfekt dargestellt.

3. Es ist SEO-freundlich

Eines der besten Dinge beim Aufbau einer E-Commerce-Site mit WordPress ist die voreingestellte Suchmaschinenoptimierung. Mit WordPress können Sie Plugins implementieren, dank denen Ihr Onlineshop in den Suchergebnissen besser abschneidet. Damit können Sie die Seiten Ihres Shops so optimieren, dass sie in den Suchmaschinen die besten Ergebnisse liefern.

Diese Nachteile hat WordPress für E-Commerce

Neben den Vorteilen gibt es auch Nachteile bei der Wahl von WordPress als Site-Builder für E-Commerce. Dies sind die Nachteile einer E-Commerce-Website von WordPress:

1. Es ist ursprünglich nicht für E-Commerce entwickelt worden

WordPress verfügt zwar über hilfreiche Plugins, aber es ist kein Site-Builder für E-Commerce. Sie können mit WordPress die verschiedensten Webseiten erstellen. Da WordPress nicht auf E-Commerce ausgerichtet ist, fehlen wichtige Funktionen für Ihren E-Commerce-Shop. Sie könnten wichtige Funktionen verpassen, weil Sie nicht daran denken oder nicht wissen, ob es ein Plugin dafür gibt. Wenn Sie zum Beispiel nicht darauf achten, ein Plugin für Verkaufsabbrüche zu installieren, verpassen Sie diese Funktion. Auf einer E-Commerce-Plattform sind solche Features oft bereits integriert. Wenn Sie auf diese Plugins verzichten, kann sich das auf Ihre Verkäufe und Ihren Gesamtumsatz auswirken.

2. Einige Plugins funktionieren nicht gut zusammen

Eine der größten Schwierigkeiten mit WordPress ist, alle Plugins zum Laufen zu bringen. Oft sind Funktionen nicht miteinander kompatibel, was das Erstellen der Webseite erschwert. Wenn Sie keine Erfahrung im Aufbau einer Website haben, finden Sie entweder keine Lösung für das Problem oder nur nach stundenlangen Recherchen. Infolgedessen müssen Sie auf Funktionen verzichten oder minderwertige Plugins verwenden, was sich negativ auf Ihr Geschäft auswirken kann.

Gibt es Alternativen zur Erstellung einer E-Commerce-Website mit WordPress?

WordPress für E-Commerce kann eine Lösung sein. Doch gibt es bessere Website-Builder für E-Commerce als WordPress? Ja, es gibt zahlreiche Plattformen, mit denen Sie eine E-Commerce-fokussierte Website erstellen können. Zu den drei beliebtesten Plattformen gehören Shopify, BigCommerce und Squarespace. Diese Website-Builder sind für den Online-Verkauf und das Erstellen einer E-Commerce-freundlichen Website konzipiert. Sie bieten zahlreiche Vorlagen und E-Commerce-Funktionen, von der Wiederherstellung von abgebrochenen Einkäufen bis hin zur Sicherheit Ihrer E-Commerce-Website. Wenn Sie das Beste aus Ihrem Onlineshop herausholen möchten, sollten Sie in Webdesign-Services für E-Commerce investieren. Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Website nach Ihren Wünschen anzupassen – wie bei WordPress – und erhalten alle benötigten E-Commerce-Funktionen. So brauchen Sie sich keine Sorgen machen, ob Sie alles für den Erfolg Ihres Onlineshops haben.

Fazit

WordPress ist zwar eine beliebte Site-Builder-Option, aber möglicherweise nicht die beste für die Erstellung einer E-Commerce-Webseite. Ganz zu schweigen davon, dass Sie die Zeit aufbringen müssen, um Ihren Onlineshop selbst zu erstellen. Wenn Sie keine Erfahrung mit Webdesign und Seitenaufbau haben, kann dies ein frustrierender Prozess sein.

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