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Diese 10 Fehler bringen Start-ups zum Fall

Ein Unternehmen zu gründen ist nicht leicht: Es gibt zahlreiche Dinge zu beachten und Entscheidungen zu treffen. Dieser Druck kann dazu führen, dass Sie eine Entscheidung fällen, die Ihr Erfolgspotenzial beeinträchtigen oder Sie zumindest zurückwerfen kann. Im nachfolgenden Beitrag finden Sie die zehn häufigsten Fehler bei der Unternehmensgründung.

Startup-Fehler #1: Sie überspringen die Planungsphase

Planung mag mühsam sein, aber ohne einen soliden Businessplan für Ihr Start-up werden Sie weiterhin im Dunkeln operieren. Die wichtigsten zu berücksichtigenden Pläne sind der Geschäfts-, Finanz- sowie der Marketingplan.

Startup-Fehler #2: Sie legen keine smarten Ziele fest

Ziele können Ihnen eine Richtung geben und Sie während des täglichen Betriebs auf dem Laufenden halten. Mit sogenannten SMART-Zielen können Sie genau ermitteln, wohin Sie möchten und Schritte skizzieren, die Sie dorthin bringen werden.

Startup-Fehler #3: Sie schätzen Ihre Produkte und Dienstleistungen falsch ein

Oft führt mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Angst vor Fehlschlägen dazu, dass Gründer ihre Produkte und Dienstleistungen zu niedrig bewerten. Dies ist ein gefährlicher Weg, da er den einzigartigen Wert Ihres Start-ups untergräbt und Frustrationen die Tür öffnet. Um sich von einer Unterbewertung der eigenen Waren zu erholen, braucht es viel Zeit. Sie sollten daher den Markt gründlich erkunden und so den besten Preiseinstiegspunkt für das zu ermitteln, was Sie verkaufen.

Startup-Fehler #4: Sie vermeiden neue Technologien

Jungen Unternehmern kann Technologie neue Möglichkeiten eröffnen und dabei helfen, Arbeitsschritte effizienter zu erledigen und Geld zu sparen. Neue Technologien erfordern zwar Zeit zum Erlernen und Verstehen, doch die mangelnde Bereitschaft, sich an den technologischen Fortschritt anzupassen, kann Ihrem Unternehmen kurz- und langfristig schaden.

Startup-Fehler #5: Sie haben Angst vor Marketing

Marketing kann viele Formen annehmen, von Mundpropaganda über traditionelle Werbung bis hin zu Internet-Marketing. Es gibt keine festgelegten Regeln für die verschiedenen Werbemaßnahmen. Welche Art von Marketing für Sie die beste ist, hängt von Ihrem Unternehmen und Ihrer Zielgruppe ab. Ein fataler Denkfehler vieler junger Start-ups ist, dass sie kein Marketing brauchen und das Geschäft trotzdem zu ihnen kommen wird.

Startup-Fehler #6: Sie wissen nicht, wer Ihr idealer Kunde ist

Ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Marketingkampagne ist das Verstehen des idealen Kunden. Es reicht nicht aus, ein Marketingbudget zu erstellen und ein bisschen von allem auszuprobieren. Sie müssen Marktforschung betreiben und herausfinden, wen Sie erreichen möchten, wo Sie sie finden und wie sie auf Ihre Marketingaktivitäten reagieren.

Startup-Fehler #7: Unnötige Mehrausgaben

Ein Unternehmen zu gründen, muss keine großen Investitionen erfordern. Einige Unternehmer sind jedoch der Meinung, dass sie viel ausgeben müssen, um von der Ausrüstung bis zur Software nur das Beste zu kaufen. In der Regel gibt es immer kostengünstigere, aber ebenso praktikable Optionen. Das Erstellen und Festhalten an einem Geschäftsbudget zur Eindämmung von Mehrausgaben ist immer eine hervorragende Idee.

Startup-Fehler #8: Sie scheuen wichtige Ausgaben

Die andere Seite junger Start-ups lehnt es ab, viel Geld zu investieren. Natürlich gibt es Möglichkeiten, ein Unternehmen mit begrenzten Mitteln zu gründen und auszubauen, doch sollten Sie den Bogen an dieser Stelle nicht zu weit spannen. Investieren Sie nicht genügend Kapital in Ihr Unternehmen, werden Sie das Erfolgspotenzial der Unternehmung erheblich einschränken.

Startup-Fehler #9: Sie wollen alles allein machen

Viele Gründer wollen wahre Alleskönner sein. Eine effektive Delegation ist jedoch wesentlich sinnvoller. So können Start-ups ihre Zeit für Geschäftsaktivitäten nutzen, die ihr einzigartiges Fachwissen erfodern und gleichzeitig ein Team aufbauen, das für den zukünftigen Erfolg aufgestellt ist.

Startup-Fehler #10: Sie scheuen Verpflichtungen

Ein Unternehmen zu gründen erfordert Engagement, Planung, harte Arbeit und Mut. Gründer müssen bereit sein, Opfer zu bringen und die erforderliche Zeit zu investieren. Sie müssen sich Herausforderungen stellen, wenn sie wollen, dass ihr Unternehmen wirklich erfolgreich wird.

Wir alle machen Fehler. Der Schlüssel liegt darin, sich dessen bewusst zu sein und konsequent daran zu arbeiten, kluge und fundierte Entscheidungen in Ihrem Unternehmen zu treffen. Wenn Sie das können und bei Fehlern belastbar bleiben, liegt der Erfolg in Ihrer Reichweite.

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