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Die komplette OnPage-SEO Checkliste [aktueller Leitfaden]

Menschen mit Grundkenntnissen in Suchmaschinenoptimierung setzen OnPage-SEO häufig mit dem richtigen Platzieren von Keywords gleich. Schlüsselwörter sind für die OnPage-Optimierung wichtig, das stimmt. Hinter dem Prozess steckt jedoch viel mehr. OnPage-Faktoren sind der Teil, den Sie zuerst sehen wie Inhalte, Bilder, Keywords usw. sowie die nicht so offensichtlichen Teile wie Meta-Tags. OnPage-SEO ist also alles, was Sie im Code oder Inhalt steuern können. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, die Verweildauer zu erhöhen, Ihre Marke aufzubauen und sogar Ihre Konversionen zu steigern.

Die ultimative OnPage-SEO Checkliste

#1: Führen Sie zuerst Ihre SERP-Forschung durch

Bevor Sie Ihre Seiten optimieren können, müssen Sie sicherstellen, dass Sie den richtigen Weg gehen. Beginnen Sie mit der Erforschung der Suchergebnislisten oder SERPs. Geben Sie eines Ihrer Keywords bei Google ein. Die Ergebnisliste zeigt Ihnen die relevantesten Ergebnisse für diesen bestimmten Suchbegriff. Untersuchen Sie die ersten Ergebnisse, um ein Gefühl für gute Titel, URLs oder vorgefertigte Snippets zu bekommen. Klicken Sie auf das erste Ergebnis und die dazugehörige Seite. Wie sieht die Webseite aus? Ist es ein langer Blogbeitrag? Eine optimierte Produktseite? Gibt es Lücken, die Sie füllen können?

#2: Ausführliche Keyword-Recherche

Als Vermarkter sind Sie mit den Hunderten von Tools vertraut, mit denen Sie die besten Keywords für Ihr Unternehmen auswählen können. Verlassen Sie Sich jedoch nicht zu sehr auf diese Tools. Keyword-Recherchen beginnen nicht mit Tools, sondern mit Ihrem Zielmarkt. Ihre Zielkunden sind es, die nach Ihren Inhalten suchen werden. Daher ist es wichtig, ihre demografischen Merkmale, Interessen und Bedürfnisse zu verstehen. Sobald Sie herausgefunden haben, wer Ihre Zielgruppe ist, sollten Sie Ihren Markt segmentieren, indem Sie ihn in kleinere Untergruppen aufteilen.

#3: Kurze, beschreibende URLs

Sehen Sie Sich die nachfolgende URL an:

– meineseite.com/on-page-seo-checkliste

– meineseite.com/blog/archiv/5/1/on-page-seo-checkliste/page/12

Welche URL bevorzugen Sie? Ich gehe davon aus, dass Sie die erste gewählt haben. Schließlich ist die erste URL kürzer, lesbarer und auf den Punkt gebracht. Aus diesen Gründen wird Google diese auch bevorzugen. Stellen Sie immer sicher, dass Ihre URL das Hauptkeyword und eine genaue Darstellung des Inhalts der Seite enthält. Wenn Google nicht weiß, worum es auf Ihrer Seite geht, kann die Suchmaschine Ihre Webseite nicht einordnen.

#4: Vereinfachen Sie Ihre Title-Tags

Title-Tags sind das, was Suchmaschinen zuerst durchsuchen. Wenn der Google-Bot die Keywords in Ihrem Title-Tag sieht, werden Sie für diese Suchbegriffe in eine Rangfolge aufgenommen. Die Schlüsselwörter sind das, was Google in den Suchergebnissen verwendet und anzeigt. Denken Sie daran, dass Google Ihren Titeltext auf 50 bis 60 Zeichen beschränkt, sodass Sie hier nicht viel Platz zum Arbeiten haben. So kann es vorkommen, dass Sie nur ein einziges Stichwort verwenden können. Das ist vollkommen in Ordnung, solange es für das Thema sinnvoll ist und eindeutig als Zielwort identifiziert werden kann.

#5: H2-Tags

Heutzutage dreht sich bei einer guten Website alles um eine positive Benutzererfahrung. Ein großer Teil davon macht die Bereitstellung leicht verständlicher Inhalte aus. Klare Überschriften dienen als Wegweiser, mit dem Benutzer Ihre Inhalte navigieren und können die Zeit verlängern, die ein Besucher auf Ihrer Website verbringt. Im Gegensatz zu H1-Überschriften, die nur einmal pro Seite verwendet werden, können Sie mehrere H2-Tags auf Ihrer Seite unterbringen. Denken Sie jedoch daran, dass H2-Tags immer noch den Inhaltsgesetzen gehorchen müssen: Fügen Sie Ihr Keyword nur dort ein, wo es relevant und natürlich ist.

#6: Meta-Beschreibungen

Meta-Beschreibungen sind kleine Textausschnitte, die den Inhalt einer Seite beschreiben. Ihr Zweck ist es, Suchmaschinen zu erklären, worum es bei einer Seite geht. Diese Beschreibungen werden oft in Suchmaschinen angezeigt, jedoch nicht immer. In einigen Fällen wählt Google stattdessen einen Text aus der Seite aus, wenn dieser relevanter erscheint. Trotzdem kann die Meta-Beschreibung immer noch Auswirkungen auf Ihre SEO- und Click-through-Rate (CTR) haben.

Ende letzten Jahres erhöhte Google die maximale Zeichenzahl von 160 auf 320. Dank der Änderung können nun zuvor abgeschnittene Snippets vollständig angezeigt werden, sodass Besucher eine umfassendere Zusammenfassung des Inhalts einer Seite erhalten.

#7: Relevante Longform-Inhalte

Lange Inhalte wirken auf den ersten Blick kaum leserfreundlich. Angesichts der kurzen Aufmerksamkeitsspanne der Leser denken Sie vielleicht, dass Ihre Besucher kürzere Inhalte bevorzugen. Wenn es um SEO geht, ist dies nicht der Fall. Ausführliche Posts ziehen mehr Backlinks an als kürzere, was Ihre Autorität und Position in den Rankings erhöht. Darüber hinaus können Sie mit umfassenden Beiträgen Ihre Position als Vordenker in Ihrer Branche festigen. Umso wichtiger ist es, dass jeder Beitrag qualitativ hochwertige und relevante Informationen enthält. Relevanz wird hier dadurch definiert, wie nützlich und anwendbar die Artikel für Ihre Zielgruppe sind. Stellen Sie sicher, dass Sie sich auf Evergreen-Inhalte konzentrieren. Dies sind Inhalte, die auch in Zukunft relevant bleiben. Einige Beispiele für Evergreen-Inhalte sind:

– Anleitungen
– Branchendefinitionen und Herstellerinformationen
– Ressourcen- und Werkzeuglisten
– Beginner Guides

#8: Verwenden Sie in Ihren Titeln Modifikatoren

Modifikatoren sind Wörter wie „am besten“, „Test“, „Anleitung“ usw. Durch das Hinzufügen von Modifikationen wird Ihre Seite in relevanteren Suchanfragen angezeigt und der Algorithmus von Google kann besser verstehen, worum es bei der Website geht. Ganz zu schweigen davon, dass Modifikationen häufig bei der Sprachsuche angezeigt werden.

#9: Setzen Sie auf Multimedia

Visuelle Inhalte werden 40-mal häufiger in den sozialen Medien geteilt als alle anderen Inhaltsformen. Werfen Sie ein Video in Ihren Content-Mix und die Zahlen sind noch beeindruckender. Nicht umsonst erzielen Vermarkter, die Videos verwenden, einen 49 Prozent höheren Umsatz als Nicht-Video-Nutzer. Und je mehr Sie in Ihrem OnPage-SEO verwenden, desto wahrscheinlicher bleiben Leser auf Ihrer Seite und lesen (oder sehen), was Sie zu sagen haben. Dies führt zu niedrigeren Absprungraten und einer höheren Verweildauer, zwei wichtige Faktoren für das Ranking. Auch verbringen Ihre Besucher so mehr Zeit mit Ihrer Marke und Ihren Inhalten.

#10: Alt-Tags und Beschreibungen für Bilder

Alt-Tags und -Beschreibungen kennzeichnen das Erscheinungsbild und den Zweck eines Bildes auf der Seite. Sie helfen Suchmaschinen-Crawlern, das Bild genauer zu indizieren, indem sie mehr Informationen bereitstellen. Die beigefügte Bildbeschreibung sollte immer das Keyword enthalten, nach dem Sie die Seite einordnen möchten, um Ihre Chancen auf ein besseres Ranking für dieses Keyword zu erhöhen.

#11: Interne Links hinzufügen

Interne Links sind Links in Ihrem eigenen Inhalt, die zu anderen Seiten Ihrer Website führen. Wie bei den meisten Dingen erfordert SEO für das interne Verlinken eine ganz eigene Strategie. Versuchen Sie beim Erstellen Ihrer eigenen Strategie, Ihre Struktur in verschiedene Ebenen zu unterteilen:

1.) Kategorien und Unterkategorien sollten miteinander verknüpft sein und auf jeder Seite oder in jedem Beitrag sollte ein Link zur entsprechenden Kategorie enthalten sein.

2.) Jeder Beitrag sollte mehrere Links zu verwandten Inhalten enthalten. In Ihrer Vorlage sollte es einen Abschnitt mit Bezug zu „verwandten Beiträgen“ oder „ähnlichen Beiträgen“ geben sowie interne Links enthalten.

Der wichtigste Teil der internen Verknüpfung besteht darin, dass jede Verlinkung auf natürliche und relevante Weise verwendet wird. Jede nachfolgende Seite sollte sich auf das jeweilige Thema beziehen und für das Publikum hilfreich sein. Denken Sie auch daran, Ihre Links regelmäßig zu aktualisieren und auf fehlerhafte Links zu prüfen.

#12: Erfahrungsberichte

Rezensionen und Kommentare informieren darüber, dass das Unternehmen qualitativ hochwertige und relevante Produkte oder Dienstleistungen anbietet. Potenzielle Kunden wissen so, dass sie es mit einer vertrauenswürdigen Quelle zu tun haben. Doch nicht nur das: Erfahrungsberichte helfen auch bei der Suchmaschinenoptimierung. Auf zahlreichen Plattformen können Sie Bewertungen generieren lassen und noch besser mit Ihren Kunden in Kontakt treten.

#13: Mobile-First-Indexierung

Mobile-First-Indexierung bedeutet, dass Google hauptsächlich die mobile Version Ihrer Seiten für die Indexierung und das Ranking verwendet. Wenn Sie Ihre Seiten noch nicht für Smartphones optimiert haben, ist jetzt die Zeit für den Einstieg gekommen. Im Zweifelsfall können Sie Ihre URL in den Mobile-Friendly-Test von Google eingeben und dort überprüfen lassen.

Fazit zur Checkliste

OnPage-SEO ist kompliziert. Es gibt viele Faktoren, die zu berücksichtigen sind und jeder muss richtig funktionieren, um Ihre Website im Ranking voranzubringen. Sie haben jedoch die Kontrolle über viele dieser Faktoren. Wenn Sie der oben genannten Checkliste folgen, können Sie Ihre Website auf SEO-Geschwindigkeit bringen.

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