Die 20 TOP-Begriffe im digitalen Marketing

Der digitale Markt ist voller Marketingbegriffe und Akronyme wie ROI (Return on Investment), CPC (Kosten pro Klick), KPI (Key Performance Indicator) und unzähligen anderen. Doch was sagen diese Begriffe eigentlich aus? Die derzeit wichtigsten Bezeichnungen im Online-Marketing sind folgende:

1. KPI – Key Performance Indicator – Leistungsindikator

KPIs sind in sämtlichen Bereichen des Marketings gefragt. Mit diesen Leistungsindikatoren lässt sich der Erfolg jeder Kampagne messen. Der gewünschte KPI kann eine beliebige Art von Analyse sein, wie beispielsweise eine Klickrate, die Engagement-Rate, eine Absprungrate usw. So stellen unterschiedliche Marketingbegriffe wichtige Leistungsindikatoren in der Kampagne dar.

2. CPA – Kosten pro Akquisition

Diese Metrik bestimmt, wie viel es kostet, einen Kunden zu gewinnen. Dazu werden die Gesamtkosten der Kampagne durch die Anzahl der Conversions dividiert. Diese Metrik ist elementar, da sie zeigt, wie viel Kosten pro Conversion entstehen. Sind diese Kosten zu hoch, muss die Marketingkampagne überarbeitet werden.

3. A / B-Split-Tests

Beim Schalten von Werbeanzeigen aller Art ist es sinnvoll, die Testphase aufzuteilen. Das bedeutet, dass zwei bis drei ähnliche Anzeigen gleichzeitig geschaltet werden. So lässt sich schnell erkennen, welche die beste Leistung bringt. A / B-Split-Tests helfen dabei, die Zielgruppe mit der passenden Anzeige besser anzusprechen. Das Ergebnis des Split-Tests sind Werbeanzeigen, die hervorragende Leistungen bringen und helfen, potenzielle Kunden zu gewinnen.

4. SEO – Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist der organische Weg, um die eigene Website in Suchmaschinen-Rankings nach oben zu bringen. Es gibt zahlreiche Aspekte bei der Suchmaschinenoptimierung, wie beispielsweise die Auswahl von Ziel-Keywords, das Optimieren der Seiten mit diesen Keywords, das Schreiben von Blogs und das Generieren von Backlinks. SEO benötigt Zeit, da Suchmaschinen die Website zunächst crawlen müssen, um alle vorgenommenen Änderungen zu erfassen.

5. PPC – Pay-per-Click

Pay-per-Click hat Ähnlichkeiten mit SEO, doch verbergen sich hinter PPC bezahlte Anzeigen bei Google. Diese sind sofort verfügbar. Sobald die Werbekampagne eingerichtet ist, beginnt das Ranking. Wer bereit ist, sein Budget in bezahlte Anzeigen zu investieren, steht in kürzester Zeit ganz oben in den Google-Suchergebnissen. Die Werbeanzeigen enthalten zwei kurze Überschriften, eine Beschreibung und einen Link zur Website oder Zielseite. Auch sind Erweiterungen wie die Telefonnummer des Unternehmens oder Links zu zusätzlichen Seiten der Website möglich.

6. CPI – Cost-per-Impression – Kosten pro Impression

Der CPI misst, wie oft die Anzeige auf einer Website geschaltet wird. Und das unabhängig davon, ob Nutzer sie tatsächlich sehen oder mit ihr interagieren. Dies ähnelt dem Marketingbegriff „Reichweite“, zeigt jedoch, wie viele Personen die Inhalte sehen und wie oft die Anzeige geschaltet wurde. Impressionen schaffen Markenbekanntheit, während Reichweite die Marke aufbaut.

7. Lead Generation / Lead Magnet / Lead Nurturing

Diese drei Marketingbegriffe gehen Hand in Hand. Mithilfe der Lead-Generierung gewinnen Unternehmen Leads und ziehen die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich. Ein Lead Magnet ist ein kleines Werbegeschenk, wie beispielsweise ein kostenloses E-Book, das das Unternehmen Kunden im Austausch für ihre E-Mail-Adresse anbietet. Das Lead Nurturing, also die Lead-Pflege, kann dann in Form von E-Mails oder über soziale Medien erfolgen.

8. CTR – Click-through-Rate – Klickrate

Beim Durchführen einer Werbekampagne beispielsweise in den sozialen Netzwerken zeigt die CTR an, wie oft Nutzer auf eine Anzeige geklickt haben. Um diese Rate zu berechnen, muss die Gesamtzahl der Klicks durch die Anzahl der Anzeigen (Impressionen) dividiert werden. Diese Zahl wird dann in einen Prozentsatz konvertiert.

9. Engagement-Rate

Blogs, Facebook-Beiträge, Tweets und Fotos auf Instagram haben alle eigene Engagement-Raten. Wie viele Kommentare hat dieser Beitrag erhalten? Wie oft wurde er geteilt? Normalerweise schneidet der Inhalt umso besser in der Suchmaschinenoptimierung ab, je höher die Engagement-Rate ist. Wenn Suchmaschinen feststellen, dass Benutzer mit der Website und den Social-Media-Kanälen interagieren, gelten beide als wichtige Informationsquelle.

10. Remarketing

Remarketing ist eine Taktik, mit der Kunden auf Webseiten zurückgeführt werden, die zu ihren bisherigen Suchergebnissen und Kaufabsichten passen. Verkauft das Unternehmen mehr als ein Produkt, sind Karussell-Anzeigen auf anderen Websites sowie in sozialen Medien sinnvoll. Diese Anzeigen bestehen aus mehreren Produkten, die sich Kunden bereits angesehen haben. Diese potenziellen Käufer sind interessiert und schließen eher einen Kauf ab, wenn sie den Artikel wiedersehen.

11. Der Relevanz- und Qualitätsfaktor

Kampagnen auf Facebook erhalten eine Relevanzbewertung für das Motiv und die Anzeige im Allgemeinen. Diese Punktzahl wird für jede Facebook-Anzeige vergeben. Der Faktor zeigt, wie relevant die Anzeige ist und wie sie im Vergleich zu anderen abschneidet.

Google macht im Wesentlichen dasselbe für bezahlten Suchanzeigen, indem die Suchmaschine einen Qualitätsfaktor verleiht. Je höher die Punktzahl ist, desto eher werden Anzeigen gegenüber den Mitbewerbern geschaltet und desto weniger Geld kosten sie. Eine bessere Punktzahl senkt also die Kosten pro Klick. Und nicht jeder Klick wird in einer Conversion enden, daher ist es wichtig, den CPC so niedrig wie möglich zu halten.

12. B2B und B2C

Business-to-Business (B2B) und Business-to-Consumer (B2C) sind zwei Marketingbegriffe, die beschreiben, mit wem Unternehmen interagieren. Vermarkten Firmen an andere Unternehmen oder direkt an Verbraucher? Jede Marketingstrategie hängt von diesem Faktor ab. Die Anzeigenstrategie, die Entscheidungsträger im Unternehmen ansprechen soll, unterscheidet sich wesentlich von Anzeigen, die sich an Endverbraucher richten.

13. CTA – Call-to-Action – Aufruf zum Handeln

Ein Aufruf zum Handeln ist normalerweise eine Schaltfläche, mit der Unternehmen Kunden zum Klicken, Kaufen, Senden ihrer E-Mail-Adresse oder zu anderen Aktionen motivieren. Eine Call-to-Action kommt beispielsweise in Social-Media-Anzeigen, E-Mail-Kampagnen oder auf der Website zum Einsatz. Die CTA sollte die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich ziehen können. Sobald Besucher auf der Webseite landen, sollten sie sofort erkennen können, welche Maßnahmen sie ergreifen sollen.

14. Buyer Persona

Eine Käuferpersönlichkeit zeigt nicht nur wie potenzielle Kunden aussehen, sondern auch, wer der ideale Käufer ist. Dies schließt demografische Daten wie Geschlecht, Alter und Interessen ein. Es handelt sich dabei um eine erfundene Person. Sie basiert auf der Untersuchung des Zielmarkts, die Kaufmotive, Verhaltensweisen und Ziele der Kunden. Sich auf die Demografie potenzieller Käufer zu konzentrieren, ist ein wichtiger Schritt jeder Marketingstrategie.

In der Buyer Persona ist festgehalten, welchen Beruf er oder sie ausübt, welche Probleme zu lösen sind und welche täglichen Herausforderungen der ideale Käufer hat. So erkennen Unternehmen die Art von Produkten, die potenzielle Kunden brauchen.

15. DA – Domain Authority – Domain-Autorität

Die Domain-Autorität wird mithilfe einer Nummer von 1 bis 100 dargestellt. Je höher die Domain-Autorität ist, desto leistungsfähiger ist die Website und desto höher sind die Ranking-Chancen. Bei der Keyword-Recherche ist die Domain-Autorität eine Metrik, anhand derer sich feststellen lässt, ob die Seite bereits mit anderen Webseiten konkurrieren kann oder nicht.

16. PA – Page Authority – Seitenautorität

Jede Seite der gesamten Webseite hat einen Rang sowie die Website als Ganzes. Es ist wichtig, die Seitenautorität gleichmäßig auf Website zu verteilen. Je mehr Seiten mit hoher Seitenautorität vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass neue Beiträge einen guten Rang erhalten. Dies bedeutet, dass die Webseite eine bessere Chance hat, in den Suchergebnissen zu erscheinen.

17. Bounce Rate – Absprungrate

Die Absprungrate zeigt, wenn Benutzer auf der Website landen und diese sofort wieder verlassen. Google Analytics ermittelt diese Bounce Rate. Ist die Zahl zu hoch, sollten Anpassungen vorgenommen werden. Je mehr Seiten sich ein Besucher anzeigen lässt und je mehr Zeit er auf der Website verbringt, desto höher sind die Chancen, dass die Webseite in Suchrankings aufsteigt.

18. Above-the-Fold

Zu den Inhalten „über der Falz“ gehören alle Informationen, die ein Benutzer ohne weiteren Bildlauf erkennt. Der wichtigste Inhalt sowie der H1-Tag und eine Call-to-Action sollten sich Above-the-Fold befinden. Landet ein Besucher auf der Website landet und erkennt die Struktur der Seite nicht, kann es passieren, dass er einfach den Zurück-Button drückt.

19. Lookalike-Zielgruppen

Doppelgänger-Zielgruppen werden mithilfe von E-Mail-Listen erstellt. Auf diese Weise lassen sich Benutzer ansprechen, die den eigenen Zielkunden ähneln. Diese E-Mails werden verwendet, um ähnliche Nutzer für die Ausrichtung zu finden. Mit einem ähnlichen Publikum lassen sich einfacher neue Käufer erreichen, die bestehenden Kunden ähneln.

20. Pixel

Dies ist ein Codeausschnitt, der zu Tracking-Zwecken in die Website eingefügt wird. Es kann Analysen und Daten über Kunden und deren Bewegung auf der Webseite sammeln. Mit Pixel lassen sich außerdem Anzeigen auf Facebook neu auszurichten. Da das Pixel jeden Kunden verfolgt, lassen sich diese Daten für zukünftige Ausrichtungen verwenden. Jedes Pixel sieht aus wie eine Reihe von Wörtern und Symbolen. Es muss lediglich an der richtigen Stelle auf der Website kopiert und eingefügt werden.

Mit diesen Marketingbegriffen lässt sich nicht nur der ROI messen, sondern auch bessere Anzeigen erstellen und herausfinden, wie Probleme innerhalb der Kampagne behoben werden können.

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