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	<title>Digitalisierung Archive | e-startup.de</title>
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	<description>Online-Magazin für E-Commerce und Digitale Wirtschaft</description>
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	<title>Digitalisierung Archive | e-startup.de</title>
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		<title>Markenführung im digitalen Zeitalter, Chancen und Herausforderungen für das gesamte Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 21:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung und Globalisierung:  große Herausforderungen, aber auch noch nie dagewesenen Chancen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/magazin/markenfuehrung-im-digitalen-zeitalter-chancen-und-herausforderungen-fuer-das-gesamte-unternehmen/">Markenführung im digitalen Zeitalter, Chancen und Herausforderungen für das gesamte Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">1. Einführung</h3>



<p>Digitalisierung und die parallel verlaufende Globalisierung sind Faktoren, die bereits seit einigen Jahren alle Bereiche unserer Wirtschaft beeinflussen und diese stark verändern. Sowohl kleine Unternehmen, aber auch große, starke Marken stehen vor neuen Herausforderungen, aber auch vor noch nie dagewesenen Chancen.</p>



<p>Um zu verstehen, welche Herausforderungen und Chancen das sind, wird in diesem Whitepaper auf die Digitalisierung der Märkte, die Bedeutung einer Marke für ein Unternehmen und auf die systematische und holistische Markenführung eingegangen. Am Ende zeigen die Ergebnisse der einzelnen Kapitel, warum eine gezielte Markenführung so wichtig für Unternehmen im digitalen Zeitalter ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Digitalisierung der Märkte</h2>



<p>Die Digitalisierung ist eine stetige Veränderung unserer gesamten Umwelt und Gesellschaft, ausgelöst durch den technischen Fortschritt und die zunehmende Nutzung von digitalen Geräten und digitalen Services. Was vor einigen Jahren noch spannende technologische Innovationen waren, sind jetzt aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. So führt allein schon ein Smartphone mit Zugang zum Internet zu einer digitalen Kommunikation, einer globalen Vernetzung und einer Welt voller neuer Möglichkeiten.</p>



<p>Doch nicht nur die Menschen im privaten Umfeld verändern sich. So stehen ganze Branchen vor dem Umbruch, neue Unternehmen entstehen und die eigentlich solide Wirtschaft in Deutschland wird in ihren Grundmauern erschüttert. Unternehmen, die sich jetzt nicht an die neuen Bedürfnisse der Branchen und dem veränderten Kunden- und Konsumverhalten anpassen, werden in Zukunft nicht am Markt konkurrieren können. Viele Firmen haben den Weckruf gehört, gehen als innovative Vorreiter voran und haben bereits wichtige Prozesse, Produktion und Kommunikation umgestellt.</p>



<p>Neben den bestehenden Unternehmen werden täglich neue Firmen gegründet, innovative Start-ups finanziert und in neue Ideen investiert. Die neuen Player am Markt sind vor allem in den Bereichen von FinTech, Big Data, künstliche Intelligenz (AI), Robotik (Industrie 4.0) und Smart Mobility zu finden und revolutionieren Branchen wie die Gesundheitsbranche, die Landwirtschaft, die Logistik oder die Finanzbranche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bedeutung der Marke im Unternehmen</h3>



<p>In den letzten 10 Jahren haben einige kluge Unternehmen und innovative Start-ups bewiesen, dass sie mit einer neuen Idee und einem neuen digitalen Service ganze Märkte umkrempeln können. Doch nicht nur allein ein neuer, digitaler Prozess oder ein innovatives Produkt waren hier ausschlaggebend. Die neuen Firmen hatten verstanden, wie die das Unternehmen und seine Marke in einer Konsumgesellschaft und auf die Kunden der digitalen Welt wirken muss.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3.1. Was ist die Marke?</h4>



<p>Eine Marke ist eine bestimmte Vorstellung oder ein bestimmtes Bild, das durch den Markennamen, das Markenzeichen, der Markenkommunikation und andere charakteristische Eigenschaften wie Verpackung, Farben oder Slogans, beim Kunden hervorgerufen werden soll. Ziel ist es dabei, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen hervorzuheben und sich von den anderen Anbietern am Markt zu unterscheiden. Die Marke dient also zur Identifikation und Orientierung für die relevanten Zielgruppen und kann Vertrauen und Beziehungen zu Kunden und Partnern aufbauen. Gerade in heutiger Zeit ist es wichtig, dass eine Marke eine emotionale Bindung herstellt und Werte wie Qualität, Echtheit, Authentizität und Transparenz vermitteln kann.</p>



<p>Eine starke Marke und eine authentische Markenkommunikation werden für Unternehmen am Markt immer wichtiger, denn Kunden sind durch die digitale Welt besser informiert, selbstbestimmter und organisiert. Unternehmen werden dadurch zunehmend überprüfbar und transparenter, ob sie wollen oder nicht. Das zeigt das jüngste Beispiel, als das Unternehmen Adidas wegen der Corona-Krise seine Mietzahlungen vieler Geschäftsräume einstellen wollte. Diese Information wurde durch das Internet schnell verbreitet und der sogenannte „Shitstorm“ überrollte das Unternehmen förmlich. Adidas musste sich öffentlich bei seinen Kunden und Vermietern entschuldigen und hat dadurch versucht die enttäuschten Kunden und Partner milde zu stimmen. Solche Beispiele finden sich immer wieder und können sich auch zu großen Markenskandalen entwickeln.</p>



<p>So gilt es eigentlich für Unternehmen, eine authentische und ehrliche Marke und Markenkommunikation aufzubauen und nicht nur eine perfekte Illusion oder Sehnsucht zu verkaufen, um die Bedürfnisse der Kunden anzusprechen. So müssen die kommunizierten Markenwerte auch zu den Taten des Unternehmens passen und auch selber in allen Teilen des Unternehmens gelebt werden. Denn nur eine durchgehende Glaubwürdigkeit führt zu einem nachhaltigen Marken- und Unternehmenserfolg.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3.2 Die Marke als Wertschöpfungstreiber</h4>



<p>Bei vielen Unternehmen wird die Marke als nur ein Vermögensaspekt gesehen, anstatt als ausschlaggebender Wertschöpfungstreiber. Bei 15 % der Unternehmen ist die Marke allerdings bereits ein dominierendes Einzel-Asset und bei nur 5 % der Unternehmen macht die Marke ungefähr die Hälfte des gesamten Unternehmenswertes aus. Mit Blick auf die Entwicklungen der letzten 10 Jahre lässt sich allerdings feststellen, dass die Marke eines Unternehmens immer wichtiger wird und einen immer größeren Teil des Unternehmenswertes einnimmt.</p>



<p>Dass auch hier die Digitalisierung und eine gute Markenführung eine große Rolle spielt, merkt man daran, wie sich das Ranking der erfolgreichsten Marken von 2010 bis 2020 verändert hat. So waren vor 10 Jahren noch Coca-Cola, Disney, IBM und Microsoft unter den besten Marken und wurden dann im Laufe der Zeit von Apple, Google, Facebook und Amazon überholt.</p>



<p>Auffällig an den neuen Rankingführern ist, dass alle ein sehr starkes Markenbild haben und ein Teil der digitalen Welt sind, der nicht mehr wegzudenken ist. Allen voran Apple, eine Marke, die durch strategische Markenführung eine berühmte Marke geworden ist und deren fast gesamter Unternehmenswert darauf aufbaut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3.3. Markenführung ist Teil der Unternehmensführung</h4>



<p>Das Unternehmen Apple hat in Bezug auf Unternehmens- und Markenführung eine ganz neue Dimension erreicht und eine einzigartige Erfolgsmarke geschaffen. Doch war dies kein Zufall und kein Erfolg von einzelnen Bereichen, sondern ein erfolgreiches Zusammenspiel von strategischen und institutionellen Markenmanagements. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die strategische Seite wie die Planung, Durchführung und Kontrolle der Markenführung, gut mit der institutionellen Seite und damit den verantwortlichen Menschen, zusammen gearbeitet hat.</p>



<p>Doch sind die Ergebnisse dieses Zusammenspiels nicht nur für die Markenkommunikation nach außen hin gedacht. Die Marke beeinflusst und steuert auch die eigene Unternehmenskommunikation und weitere Kernbereiche des Unternehmens wie die Produktentwicklung, Verkauf, Marketing und Personal. Zusätzlich mit der Digitalisierung können auch KPI’s (zu Deutsch Leistungsindikatoren) aus diesen Bereichen besser gesteuert und kontrolliert werden, um die Erfolge der Markenführung messbar zu machen.</p>



<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass eine aktive Steuerung der Marke intern und extern unabdingbar ist, um eine Marke erfolgreich, einzigartig und nachhaltig zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Mit systematischer Markenführung in der digitalen Welt bestehen</h3>



<p>Systematische Markenführung beschreibt einen kontinuierlichen und konsequenten Prozess, bei dem die Marke und Wahrnehmung der Marke am Markt systematisch weiter entwickelt wird. Der Prozess kann mithilfe von verschiedenen Instrumenten und Methoden gestaltet werden, die in den folgenden Artikeln kurz dargestellt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4.1. Identitätsbasierte Markenführung</h4>



<p>Bei dem Managementprozess der identitätsbasierten Markenführung steht die Selbstreflexion des Unternehmens im Mittelpunkt. Dabei werden die Unternehmensidentität, also die interne Beurteilung der Marke, und das Unternehmensimage, also die externe Beurteilung, betrachtet und interne Prozesse, die interne Kommunikation und die Unternehmenskultur darauf angepasst.</p>



<p>Während es beim Image, also bei der externen Wirkung, um Markenerwartung und Markenerlebnis geht, besteht die Identität aus Markennutzenversprechen und Markenverhalten. Je enger die Identität an das Image herankommen kann, umso effektiver und nachhaltiger kann die identitätsbasierte Markenführung gelingen und umso stärker wird die Marke aufgebaut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4.2. Markenarchitektur</h4>



<p>Die Markenarchitektur ist das Gerüst der Markenführung und beeinflusst die anderen Elemente der Markenführung. Hier werden zwei Methoden gezeigt, wie eine Marke aufgebaut sein kann: Das „Branded House“ oder das „House of Brands“.</p>



<h5 class="wp-block-heading">1. Branded House</h5>



<p>Dieses Modell ist die meistgebrauchte Markenarchitektur. Meistens steht eine sehr bekannte Marke über anderen kleineren Untermarken, die auch die Steuerung und Kontrolle über die kleineren Marken übernimmt. So ist Google ein gutes Beispiel für diese Architektur, denn unter dem Schirm von Google gibt es viele Untermarken wie Google Kalender, Gmail oder Google Maps. Jedes Tools ist eine Art eigene Untermarke der Hauptmarke Google, die alle zusammen agieren, aber nie die Hauptmarke infrage stellen.</p>



<p><strong>Vorteile</strong>:<br>• Effizient: Mit einer Marketingstrategie, die für alle Marken passt, spart man Zeit und Aufwand.<br>• Vereinfachung: Die Branded House Strategie verhindert Missverständnisse und den Wettbewerb der Marken untereinander, da sowieso alle Untermarken zur gleichen Marke gehören.<br>• Entwicklung: Es ist ein größerer Erfolg bei der Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen möglich, da Kunden mehr bereit sind neue Produkte von einer bereits ihnen bekannten Marke zu testen.</p>



<p><strong>Nachteile</strong>:<br>• Verpflichtung: Da alle Produkte und Services so eng miteinander verbunden sind, sind Kunden oft gezwungen „Alles oder nichts“ zu kaufen.<br>• Abhängigkeit: Ein Produkt oder eine Dienstleistung kann nur so erfolgreich sein wie seine Hauptmarke es ist.<br>• Unsicherheit: Manchmal ist Kunden nicht klar, was die Hauptmarke nun macht, da es viele Unterprodukte gibt. Diese Verunsicherung kann abschreckend sein.</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. House of Brands</h5>



<p>Das „Haus der Marken“ ist das genaue Gegenteil von der „Branded House“ Architektur. Statt einer bekannten Hauptmarke mit vielen Untermarken sind eigenständige Produkte oder Geschäftsbereiche mit jeweils eigener Markenidentität im Rahmen einer „House of Brands“ Architektur versammelt. Die Unternehmensmarke ist nur unterstützend tätig und tritt so gut wie nie in Erscheinung. Die Kundenbindung wird dabei nicht zur Unternehmensmarke, sondern direkt zu den individuellen Marken aufgebaut. Zum Beispiel hat das Unternehmen Unilever eine „House of Brands“ Strategie, denn viele Kunden kennen eher die Untermarken wie die Deodorant-Marke AXE, die Zahnpaste-Marke Signal oder die Suppenmarke KNORR.</p>



<p><strong>Vorteile</strong>:<br>• Reichweite: Es gibt die Möglichkeit eine genauere Zielgruppe zu definieren, die passenden Produkte für diese zu entwickeln und die Reichweite der Hauptmarke zu erweitern.<br>• Sicherheit: Unternehmen können mit neuen Produkten ein höheres Risiko eingehen, da sie im Falle eines Misserfolges eine starkes Unternehmen im Hintergrund haben.<br>• Schutzmechanismus: Im Falle von schlechter Presse wird nur die Untermarke negativ belastet, aber nicht die ganze Firmenfamilie.</p>



<p><strong>Nachteile</strong>:<br>• Überforderung: Die Steuerung und Kontrolle von vielen Marken und Markenstrategien ist schwierig und kostspielig.<br>• Unsicherheit: Oft sind Kunden und Partner verwirrt davon, wie die Firmen zusammenhängen und wer welche Verantwortung trägt.</p>



<p>Natürlich gibt es am Markt auch verschieden Mischformen oder andere Architekturvarianten. Für Unternehmen ist es ratsam die Markenarchitektur zu finden, die die größte Hebelwirkung besitzt, um Produkte, Dienstleistungen und die Marke erfolgreich zu positionieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4.3 Markenpositionierung</h4>



<p>Die Markenpositionierung ist wie die Markenidentität und die Markenarchitektur ein Baustein der Markenführung. Je klarer und verständlicher die Markenpositionierung ist, umso besser kann sich die Marke zur Konkurrenz abgrenzen und in den Köpfen der Verbraucher positiv einprägen.</p>



<p>Um sich am Markt zu positionieren, spielen mehrere Komponenten wie Qualität der Marke, emotionale Bindung des Verbrauchers zur Marke, Alleinstellungsmerkmale, Darstellung der Marke und die Produkte oder Dienstleistungen eine Rolle.</p>



<p>Ein gut funktionierende Markenpositionierung ist ein starker Wettbewerbsvorteil, da sie erfolgreich zur Kundenbindung, Markentreue und Neukundengewinnung und somit zur Umsatzsteigerung führt. Wichtig ist hierbei, dass die Markenbotschaften gezielt auf die jeweiligen Zielgruppen und in den richtigen Kanälen ausgesteuert und durch ein konsequentes und ganzheitliches Monitoring aufgenommen werden. Erfolgreiche Marken haben bereits viele digitale Lösungen im Einsatz und können so ihre Zielgruppen und deren Verhalten besser kennenlernen, Feedback von Kunden erhalten und daraus extrem hilfreiche Schlüsse ziehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4.4. Die Customer Journey bedeutet übersetzt die Reise des Kunden.</h4>



<p>Gemeint ist damit der zentrale Dialog der Marke mit dem Kunden von dem Zeitpunkt an, als der Kunde zum ersten Mal der Marke begegnet. Doch Ziel der Customer Journey ist es, dass dieser Augenblick kein einmaliges Erlebnis bleibt, sondern der Start einer Beziehung ist. Diese besteht aus einer Sammlung von verschiedenen Berührungspunkten, den sogenannten Touchpoints, und individuellen Erfahrungen des Kunden mit der Marke.</p>



<p>Durch die Digitalisierung kommen zu bestimmten Offline-Touchpoints auch Online-Touchpoints dazu, sodass der Kunde mehrfach erreicht und durchgehend begleitet werden kann. Der größte Erfolg und die größte Durchdringung wird dann erzielt, wenn Offline-Touchpoints mit Online-Touchpoints kombiniert oder wenn digitale Touchpoints mit der „Haptik“ verbunden werden.</p>



<p>Auch können durch die Digitalisierung die Markenbotschaften zielgenauer an die jeweilige Zielgruppe am passenden Touchpoint gesendet und mit einer digitalen Erfolgsmessung versehen werden. Diese KPI’s Ergebnisse der Customer Journey müssen als Kennzahlen in die Markenführung und die Unternehmensführung einfließen und mit weiteren Unternehmenszahlen verknüpft werden.</p>



<p>Jeder Touchpoint der von einem Kunden besucht wird, hat die Möglichkeit noch mehr vom Kunden zu lernen und weitere Informationen zu sammeln. Das können zum Beispiel Informationen über die Dauer des Besuches der Webseite sein oder die Wiederkehr auf eine bestimmte Produktseite. Zusätzlich muss es Möglichkeiten für explizites und implizites Kundenfeedback geben, aus denen die Informationen für weitere Entscheidungen zu Entwicklung, Produkten oder Mitarbeitern, einfließt.</p>



<p>So gehört der Aufbau s mit übergreifenden Offline- und Online-Touchpoints der Marke, Omnichannel-Nutzung und der Customer Journey im Zentrum zu einer holistischen Markenführung. Viele bekannte Marken nutzen für den Aufbau dieser digitalen Ökosysteme webbasierte Plattformen, die eine starke Kundenbindung aufbauen und viele Möglichkeiten bieten können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Change-Management bei Veränderung</h3>



<p>Ein Grundpfeiler für eine konsequente Customer Journey und damit eine erfolgreiche Markenführung sind gut integrierte und gut funktionierende Teams und Prozesse, die schnell und adäquat auf Veränderungen jeglicher Art reagieren können. Es ist wichtig, dass das Unternehmen immer schnell sich dem veränderten Kundenverhalten anpassen kann. Für eine nachhaltige Markenführung in Zeiten der globalen Digitalisierung reicht es allerdings nicht mehr nur eine Webseite zu haben, die Social-Media- und Kommunikationskanäle zu bedienen und eine oberflächliche Customer Journey anzulegen.</p>



<p>Für eine erfolgreiche Digitalisierung müssen die Menschen und die Mitarbeiter im Unternehmen ein „digitales Mindset“ entwickeln und sich und auch die verschiedenen Unternehmensbereiche vernetzen. Doch passiert so eine neue Entwicklung in den Köpfen der Menschen nicht von heute auf morgen und selbst mit mehr Zeit, verändern sich die Leute nicht immer freiwillig. Die meisten Menschen haben Angst vor Veränderung oder wollen auch ihre Komfortzone nicht verlassen.</p>



<p>Möchte ein Unternehmen sich selber und auch die Markenführung auf ein digitales Mindset umstellen, so müssen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einem Prozess begleitet, motiviert und aktiviert werden. Diesen Prozess und deren Steuerung nennt man Change-Management. So laufen in vielen Unternehmen, die sich auf die digitale Welt umstellen, mehrere Management-Prozesse parallel. So können Digitalisierungsstrategien parallel zur Markenführung laufen und sich auch an vielen Stellen überschneiden.</p>



<p>Und auch wenn es bereits viele Beispiele gibt, wie die Prozesse parallel und erfolgreich laufen können, so kann man meistens dies nicht einfach kopieren oder nachmachen. Denn jedes Unternehmen hat unterschiedliche Rahmenbedingungen, Fähigkeiten, Ressourcen und Wissensstände. So muss jedes Unternehmen individuelle Strategien erstellen, die durch Messungen der Brand Performance, Analyse und Zieldefinition, zu erreichen sind.</p>



<p>Abschießend lässt sich sagen, dass Digitalisierung, wie die Markenführung, ein integrativer Bestandteil der Unternehmensführung sein muss! Nur so funktioniert die Entwicklung nachhaltig und es werden für alle Bereiche Win-win-Situationen geschaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Fazit</h3>



<p>Eine gezielte Markenführung im digitalen Zeitalter beinhaltet Herausforderungen, sie bietet allerdings gute Chancen für das Unternehmen. Fakt ist auf jeden Fall, dass eine Markenführung wohlüberlegt sein soll, denn von ihr hängt im Endeffekt der Unternehmenserfolg ab. Denn neben der Überzeugung von Menschen für Veränderung, die Veränderungen an sich und, sind große Herausforderungen, die nicht von einem Tag auf den anderen gelöst werden.</p>



<p>Den Herausforderungen stehen aber gute Chancen und der Unternehmenserfolg gegenüber. So kann eine gezielte Markenführung eine starke Orientierung durch unsichere Zeiten geben, der Absatz kann erhöht und der Unternehmenswert gesteigert werden. Kurz gesagt, eine gezielte Markenführung ist Teil der Unternehmensführung und entscheidet im digitalen Zeitalter über Erfolg oder Misserfolg auf dem Markt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/magazin/markenfuehrung-im-digitalen-zeitalter-chancen-und-herausforderungen-fuer-das-gesamte-unternehmen/">Markenführung im digitalen Zeitalter, Chancen und Herausforderungen für das gesamte Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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		<title>Wie Mc Donalds digitale Transformation gestaltet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 01:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen / Marken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Konzepte, Kurswechsel, Nachhaltigkeit und Lokalität - jetzt auch noch mehr digital.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/unternehmen-marken/mcdonalds-und-ki-fast-food-digital-mit-mehr-lokalitaet-und-nachhaltigkeit/">Wie Mc Donalds digitale Transformation gestaltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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<p>Ob wir es zugeben wollen oder nicht, aber wir alle sind wohl zumindest hin und wieder Kunden des Fastfood-Riesen mit den goldenen Bögen. Mit über 1490 Restaurants allein in Deutschland gehört das gewaltige Franchising-Unternehmen fest in die Stadtbilder der Republik dazu. Und auch an Autobahnen und großen Bundesstraßen ist die Kette fest etabliert. Doch McDonalds ist mehr als nur ein großer Burgerbrater, sondern auch einer der größten Treiber der digitalen Transformation. Wie das geht? Mit dem Restaurant der Zukunft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit KI näher am Kunden</h2>



<p>So nennt der Fastfood-Riese sein neues Restaurantkonzept, welches inzwischen in den meisten Filialen Einzug gehalten hat. Diese verbindet die inzwischen bunte Onlinewelt des Unternehmens mit Services direkt vor Ort. Dank einer ausgefeilten Technologie, basierend auf künstlicher Intelligenz und der Verarbeitung gewaltiger Datenmengen, kann McDonalds über seine Terminals für jeden Kunden individuelle Angebote schneidern. Basierend auf lokalen Interessen, der Uhrzeit und sogar dem Wetter und der Außentemperatur. Dafür investierte die Fastfoodkette allein im Jahr 2018 über 300 Millionen Dollar in die Tech-Firma Dynamic Yield, welche sich auf die Entwicklung künstlicher Intelligenzen spezialisiert hat.</p>



<p>Damit reagierte McDonalds auch auf eine finanzielle Talfahrt, welche das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer mehr beutelte. Fastfood als Massenware auf der breiten Fläche? Damit konnte die Kette vor allem bei seiner jüngeren Zielgruppe immer weniger Punkten. Der Markt entwickelte sich hin zu individuelleren Angeboten, hin zu mehr Lokalität &#8211; zu einem anderen Lifestyle. Die Antwort des Konzerns darauf: ein konsequenter Kurswechsel. Hin zu einem deutlich modernen und digitaleren Auftritt und Angebot sowie mehr Regionalität und Nachhaltigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaum jemand verarbeitet mehr Daten als McDonalds</h2>



<p>Während die Burgerkette zumindest in Sachen Nachhaltigkeit und Qualität sicher noch ein Potenzial nach oben hat, ist sie zumindest digital inzwischen ein Pionier. Ein Pionier, von dem auch andere Branchen in Zeiten der Digitalisierung lernen können. Denn vor allem die Kombination von physischen Angeboten in einem Lokal und einer großen Onlinewelt ist ein gewaltiger Mehrwert für alle Kund*innen. So können sie sich mit auf Mobilgeräten installierten Apps authentifizieren und so von individuellen Coupons profitieren und bekommen zeitgleich ein breites Angebot, zugeschnitten auf ihre Interessen. Zudem kann durch Big-Data für jede Filiale zu jeder Uhrzeit ermittelt werden, welche Gerichte und welche Kombinationen am beliebtesten sind. Dadurch können zielgenaue und passende Angebote und Pakete angeboten werden, welche die Kundenbindung erhöhen.</p>



<p>Zeitgleich finden auch die Kund*innen<em> </em>Zugang zur digitalen Angebotswelt von McDonalds, die ansonsten keine Berührung mit dem Digitalangebot des Unternehmens haben. Dadurch entsteht eine digitale Barrierefreiheit, welche die Vorteile vor Ort mit denen der digitalen Welt verbinden. Zeitgleich schafft es McDonalds die Belastung für die Mitarbeiterinnen vor Ort zu reduzieren, da Kund*innen direkt am Terminal kombinieren, individualisieren und bestellen. Dadurch werden nicht nur lange Beratungsgespräche am Schalter eliminiert, sondern auch mögliche Sprachbarrieren abgebaut. Denn: Die Terminals können nicht nur individuelle Angebote präsentieren, sondern das auch in vielen verschiedenen Sprachen. Und die Bezahlung gelingt ebenfalls direkt an der Säule. Schnell, einfach, digital.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von McDonalds digitale Transformation lernen</h2>



<p>Unternehmen mit Ladengeschäften können von McDonalds also nur lernen. Denn die Logik hinter dem Restaurant der Zukunft lässt sich für alle Firmen übertragen, die digitale und lokale Services anbieten. Von Banken bis hin zu Bäckereien. So könnten Bankfilialen ihre Online-Banking Dienste auch im lokalen über Terminals zur Verfügung stellen und so alle Menschen in die digitale Servicewelt mitnehmen. Oder aber ein Bäcker könnte Kunden direkt vor oder im Ladengeschäft Angebote präsentieren, Bestellungen annehmen und hygienisch vorbereiten. Auch, wenn natürlich die Investitionskosten gerade für kleine Unternehmen heute noch nahezu unerschwinglich sind. Doch es muss ja nicht immer eine gewaltige Service-Säule sein. Vielleicht reicht ja auch schon ein Tablet mit einer eigenen App für den Anfang?</p>



<p>Digitale Transformation verändert, wie es der Name sagt, unsere Welt nachhaltig. Und sie bietet für alle mutigen Unternehmen die Chance neue Kunden zu erreichen und bestehende an sich zu binden. Gerade der Service und die Angebotsvielfalt profitiert von den Möglichkeiten individueller, schneller und nachhaltiger zu wirtschaften. McDonalds beweist es sehr gut: Von einer schnöden Burgerkette hat der Konzern den Sprung zu einem Vorreiter im Bereich der Digitalisierung geschafft. Zur Freude der Kund*innen. Man musste es sich nur trauen.</p>
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		<title>Nie wirklich weg: So schützen Sie gelöschte Daten vor Hackern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 16:57:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gelöschte Daten sind zugänglicher als Sie vermuten würden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/magazin/nie-wirklich-weg-so-schuetzen-sie-geloeschte-daten-vor-hackern/">Nie wirklich weg: So schützen Sie gelöschte Daten vor Hackern</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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<p>Gelöschte Daten sind zugänglicher als Sie vermuten würden. Im nachfolgenden Artikel erwarten Sie praktische Tipps, um diese eigentlich gelöschten Dateien vor neugierigen Blicken zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datensicherheit im digitalen Wandel</h2>



<p>Das digitale Zeitalter hat eine schöne neue Welt erschaffen, in der mehr und mehr Daten elektronisch gespeichert werden und über das Internet fließen. Vor nicht allzu langer Zeit hätte es mehrere Leben gebraucht, diese gewaltige Menge an Informationen zu konsumieren. &#8220;Digital&#8221; hat sich heute zu einer eigenen Lebensart entwickelt – alles, vom Einkaufen und Bankgeschäft über das Arbeiten, Organisieren, Nachforschen und Unterhalten, wird über ein elektronisches Gerät erledigt.<br></p>



<p>Sicher möchten Sie dabei nicht Ihre digitalen Informationen mit der Welt teilen. Im Zeitalter der Digitalisierung spielt die elektronische Sicherheit eine entscheidende Rolle. Abgesehen vom Kennwortschutz und der Verschlüsselung ist das Löschen von Daten eine übliche Methode, um Informationen zu entfernen, die nicht in andere Hände gelangen dürfen. Doch wussten Sie, dass das einfache Löschen von Dateien nicht ausreicht, um die Daten tatsächlich zu entfernen?</p>



<p>Es gibt zahlreiche Tools zum Wiederherstellen gelöschter Daten auf verschiedenen Ebenen. Einige davon wie beispielsweise forensische Computer-Tools werden von Strafverfolgungsbehörden für Ermittlungen verwendet. Hacker bedienen sich ähnlicher Tools, um auf vertrauliche Informationen zuzugreifen. Das Resultat sind Schäden und Datendiebstahl.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Festplattenspeicher: Was passiert mit &#8220;gelöschten&#8221; Dateien?</h2>



<p>Auch Anfänger mit wenigen PC-Kenntnissen wissen, dass gelöschte Dateien vorerst auf der Festplatte bleiben. Diese Daten werden lediglich in den Papierkorb verschoben. Doch selbst wenn Sie nun den Papierkorb leeren, befinden sich diese gelöschten Dateien immer noch auf Ihrem Computer.<br>
Das Löschen von Informationen von der Festplatte des Computers entfernt nur die sogenannten &#8220;Zeiger&#8221;, die Ihnen den Zugriff auf Daten erleichtern sollen. Die eigentlichen Dateien sind weiterhin gespeichert und es gibt mehrere recht einfache Möglichkeiten, auf sie zuzugreifen. Wenn ein Hacker Remotezugriff auf Ihre Festplatte erhält – eine sehr verbreitete Methode zum Stehlen privater Informationen – kann er mit einfachen Programmen zur Wiederherstellung von Dateien alles in den Originalzustand zurückführen. Dies gilt für PCs, Workstations und sogar für Altgeräte mit gelöschten Festplatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Sie Ihre E-Mails &#8220;löschen&#8221;</h2>



<p>Richtig ist, dass nichts im Internet jemals wirklich verschwindet. Immenses Caching – ein Speichersystem, das alle Inhalte und Vorgängerversionen speichert – über große Suchmaschinen wie Google stellt sicher, dass das digitale Kollektiv ständig erhalten bleibt. Wenn Sie E-Mail-Nachrichten löschen (und den Ordner &#8220;Papierkorb&#8221; leeren), scheinen diese Daten endgültig gelöscht zu sein. Leider stimmt das nicht ganz.<br></p>



<p>Die gute Nachricht dabei ist, dass Hacker nicht auf E-Mails zugreifen können, die endgültig aus dem Papierkorb gelöscht wurden. E-Mail-Provider speichern jedoch Sicherungskopien der Posteingänge des Kunden und in einigen Fällen wie bei einer gerichtlichen Anordnung können diese gelöschten Nachrichten abgerufen werden.</p>



<p>Hacker verwenden normalerweise andere Methoden, um in E-Mails einzudringen und vertrauliche Informationen zu stehlen. Dazu zählen Phishing, Kennwortdiebstahl oder Remotezugriffe, mit denen sich Unbefugte in Ihr Live-Konto einloggen und Nachrichten lesen können.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Datensicherheit: Was ist mit Textnachrichten?</h2>



<p>Das Entfernen von Textnachrichten sollte so funktionieren wie das Löschen von E-Mails, ist jedoch häufig nicht der Fall. Die heutigen Smartphones sind hoch entwickelte Maschinen. Sie verfügen über größere Festplatten, auf denen mehr Daten gespeichert werden können – einschließlich gelöschter Textnachrichten.</p>



<p>Forensik-Technologie kann beispielsweise gelöschte Textnachrichten von Telefonfestplatten wiederherstellen. Mobilfunkunternehmen betonen immer wieder, dass sie Inhalte von Textnachrichten nicht speichern. Trotzdem können bei gerichtlich angeordneten Vorladungen Aufzeichnungen von Nachrichten auftauchen.</p>



<p>Wie bei Computern und Desktops sind Handydaten also nie wirklich verloren gegangen. Wenn Ihr Telefon gestohlen wird, kann der Dieb möglicherweise sogar auf gelöschte Texte zugreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schützen Sie Ihre gelöschten Daten</h2>



<p>Es ist möglich, gelöschte Daten von den Festplatten Ihres Computers oder Smartphones praktisch unzugänglich zu machen. Es sind nur ein paar zusätzliche Schritte erforderlich. Für Computer bieten sich diverse Löschprogramme an. Diese sorgen dafür, dass alle nicht verwendeten Datenbereiche auf Ihrer Festplatte, in denen sich Ihre gelöschten Dateien befanden, endgültig entfernt oder überschrieben werden.</p>



<p>Es gibt mehrere kostenlose Programme, die diese Aufgabe übernehmen. Zu den beliebtesten zählen Spybot Search &amp; Destroy, Eraser und BleachBit. Wenn es um Smartphones geht, müssen Sie in erster Linie einen Diebstahl verhindern und Vorkehrungen für den Fall treffen, dass Ihr Telefon gestohlen wird. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Smartphone mit einem sicheren Kennwort sperren. Außerdem müssen Remote-Löschfunktionen installiert sein, damit Sie bei Bedarf den Inhalt der Festplatte Ihres Telefons von jedem Computer aus löschen können.</p>



<p>Das Bewusstsein, dass gelöschte Daten niemals wirklich verloren gehen, ist ein wichtiger erster Schritt zum Schutz Ihrer vertraulichen elektronischen Informationen. Auch gelöschte Dateien können in falsche Hände geraten. Ergreifen Sie die erforderlichen Maßnahmen und stellen Sie sicher, dass dies nicht passiert.	</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/magazin/nie-wirklich-weg-so-schuetzen-sie-geloeschte-daten-vor-hackern/">Nie wirklich weg: So schützen Sie gelöschte Daten vor Hackern</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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		<title>Digitale Transformation vs. Digitalisierung: Wo liegt der Unterschied?</title>
		<link>https://e-startup.de/magazin/digitale-transformation-vs-digitalisierung-wo-liegt-der-unterschied/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2019 14:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[digital business]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[moderne Technologien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung und Digital Transformation sind vielen Führungskräften ein</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Digitalisierung und Digital Transformation sind vielen Führungskräften ein Begriff. Das Problem ist, dass sowohl bei Unternehmen als auch bei Anbietern selbst Unklarheiten über die genaue Definition der Begriffe herrscht. Oft werden sie synonym genutzt und verkommen regelrecht zu einem Buzzword, das gerade die Marketingabteilung nur allzu oft für ihre Zwecke missbraucht. Bei einer kompletten Digitalisierung des Unternehmens müsste entweder alles digital ausgerichtet oder sämtliche Arbeitsschritte nur noch von künstlicher Intelligenz verrichtet werden.<br><br>Digitale Transformation oder Digitalisierung werden von verschiedenen Spezialisten dabei auch in einem anderen Kontext verwendet. Für viele mag dieser Unterschied unwichtig erscheinen, doch gerade bei der digitalen Transformation in Unternehmen lohnt es sich, diese Unterschiede zwischen der digitalen Transformation und reiner Digitalisierung zu verstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was genau ist Digitalisierung?</h2>



<p>Die Digitalisierung an sich ist lediglich ein Prozess, bei dem analoge Medien in Bits und Bytes verwandelt werden, damit diese in digitaler Form abrufbar sind. Dazu gehören auch Filme, Bilder und Co. Analoge und physische Produkte werden kopiert, übertragen und letztlich digital abgebildet. Das analoge Original bleibt erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In welchen Bereichen kommt Digitalisierung zum Einsatz?</h2>



<p>1. Die Digitalisierung von Inhalten<br><br> Im täglichen Geschäft betrifft die Digitalisierung Dokumente wie Archive und Rechnungen sowie weitere Produkte, die für die Verarbeitung und Speicherung digitalisiert werden. Oft kommen Bilderkennungsprogramme zum Einsatz, um komplette Inhalte auszulesen und im System abzulegen. Diese Art der Digitalisierung ist der erste Schritt. Die meisten Unternehmen haben bereits ihre Dokumente und analogen Inhalte in digitale Formate umgewandelt.<br><br> 2. Digitalisierung ermöglicht Automatisierung<br><br>Oft wird Digitalisierung mit dem Begriff der Automatisierung gleichgesetzt. Bestehende Prozesse lassen sich nicht nur digital abbilden, sondern auch automatisieren, wodurch Arbeitsschritte eingespart werden. Unternehmen verwenden häufig den Begriff der Digital Transformation, wenn sie ihre ersten Prozesse digitalisiert und automatisiert haben. Solch ein automatischer Prozess kann wie folgt aussehen: Ein Auftrag wird erteilt, die Versanddokumente erstellt, die Rechnung versandt und das Lager angerufen, um den Versand vorzubereiten. Komplette Prozesse lassen sich mit digitaler Hilfe in einen einzigen automatischen Arbeitsablauf umwandeln.<br><br> 3. Digitales Business<br><br>Digital Business umfasst Geschäftsbereiche, Geschäftsmodelle oder auch ganze Unternehmen, die digital abgebildet werden. Durch die neuen digitalen Möglichkeiten und Technologien verändern sich diese rapide. Zudem werden die Abläufe konstant an aktuelle Technologien angepasst und dafür gesorgt, dass sich die einzelnen Bereiche stets vernetzen und austauschen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter Digital Transformation?</h2>



<p>Wenn es um die digitale Transformation oder seinem englischen Synonym „Digital Transformation“ geht, stehen immer noch Geschäftsbereiche und einzelne Prozesse im Vordergrund, doch reicht das Verständnis hier wesentlich weiter. Innerhalb der digitalen Transformation suchen Unternehmen nach innovativen Lösungen und rollen alte Probleme neu auf. Moderne Technologien sollen diese aktuellen Herausforderungen lösen. Dokumente werden so nicht nur digitalisiert und einfach weiterverarbeitet. Der betroffene Bereich stellt außerdem fest, ob die Prozesse noch gebraucht werden und ob neue Technologien die Arbeitsabläufe nicht komplett übernehmen können.<br><br>Digital Transformation ist also einfach ausgedrückt das Lösen von aktuellen Problemen mithilfe passender technischer Mittel. Brainstorming, Design Thinking und weitere neue Arbeitsweisen spielen im Umfeld digitaler Möglichkeiten eine wichtige Rolle. Mithilfe moderner Arbeitstechniken können Unternehmen komplexe Probleme differenziert betrachten. Sobald das Team Verständnis für die digitale Transformation hat, kann es seine Lösungen auch mit technischen Mitteln aufstellen. Besonders wichtig ist an dieser Stelle, dass die digitale Transformation nicht von der Technik ins Rollen gebracht wird. Neue Technologien sind nur ein Mittel zum Zweck. In erster Linie geht es darum, einen neuen Ansatz für seine Kunden bereitzustellen und Probleme zu lösen. Den Start jeder digitalen Transformation bildet stets eine kundenzentrierte Lösung und nicht, wie häufig angenommen, die Technologie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die digitale Transformation Digital Business und Digitalisierung braucht</h2>



<p>Laut der englischen Definition von Google verbirgt sich hinter Digital Transformation eine beschleunigte und tiefgreifende Transformation von Modellen, Prozessen, Geschäftsaktivitäten und Kompetenzen, um die Chancen und Veränderungen durch digitale Technologien sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auf strategische Weise zu nutzen. Dank der Digitalisierung können wir heute mit digitalen Inhalten arbeiten. Diese Inhalte lassen sich in digitalisierten Prozessen verarbeiten, während immer neuere Technologien die Digital Business Strategien von Unternehmen unterstützen. Dabei geht die digitale Transformation noch einen Schritt weiter. Selbstverständlich spielen digitale Inhalte und Prozesse sowie das Digital Business Modell eine entscheidende Rolle, doch betrachtet die Digital Transformation alle Bereiche des Geschäfts. Unabhängig davon, ob es sich um innovative Produkte, Kundenbedürfnisse, Herausforderungen auf dem Markt oder schlussendlich um die sogenannte New Economy handelt. Diese Wechselbeziehung ist dann nicht mehr zu übersehen, wenn die einzelnen Elemente der digitalen Transformation zusammen betrachtet werden. Viele Unternehmen versuchen lediglich bestehende Geschäftsbereiche und Prozesse mit digitalen Hilfsmitteln abzubilden und verbleiben damit an der Oberfläche der Digitalisierung. Die neuen Chancen und Möglichkeiten, aber auch die ungewohnten Herausforderungen werden häufig vergessen. Eine erfolgreiche Digital Transformation für Unternehmen benötigt natürlich die Digitalisierung, doch sollten sich Anwender sich nicht zwischen den nahezu unbegrenzten neuen Möglichkeiten verlieren und die eigentliche digitale Transformation stets im Visier behalten.	</p>
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		<title>Mit 5G ins Gigabit-Zeitalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 06:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen / Marken]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Gigabit-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es soll bis zu 100 Mal schneller sein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://e-startup.de/news/mit-5g-ins-gigabit-zeitalter/">Mit 5G ins Gigabit-Zeitalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://e-startup.de">e-startup.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll bis zu 100 Mal schneller sein als sein Vorgänger: Mit 5G steht ein neuer Mobilfunkstandart in den Startlöchern, der Datenraten von bis zu 10.000 Mbit/s erreichen kann. Nutzer könnten mit diesen Werten selbst hochauflösende UHD-Filme innerhalb von wenigen Sekunden herunterladen oder selbst in nur wenigen Minuten verschicken. Für Mobilfunkanbieter bedeutet diese neue Technologie jedoch auch, dass bisherige Volumentarife, meist gedeckelt auf ein paar Gigabyte im Monat der Vergangenheit angehören werden. Einfach, weil User innerhalb von Augenblicken mit 5G diese Grenzen sprengen könnten. Bis die Technik jedoch Flächendeckend verbaut wird, kann es noch einige Jahre dauern.</p>
<p>So geht der aktuelle Mobility Report von Sony Ericson (<a href="https://www.ericsson.com/en/mobility-report" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ericsson.com/en/mobility-report</a>) davon aus, dass 2019 nur gut vier Millionen Mobilfunkanschlüsse mit 5G existieren werden. Bis 2023 sollen dann eine Milliarde Menschen von den neuen Standards profitieren können. Gut 118 Millionen User davon sollen nach ersten Schätzungen in Westeuropa sein. Der Löwenanteil wird jedoch wohl in Asien und Ozeanien liegen, wie Sony Ericson vermutet. Der zweitgrößte Markt wird in Nordamerika vermutet, also in den USA und Kanada.</p>
<h2>E-Plus Gründer will Big Bang im Mobilfunk</h2>
<p>Wer und wie die neuen Mobilfunkstandards rund um 5G in Deutschland an die Endkunden kommt, ist aber noch nicht klar. Erst Anfang 2019 wird es eine Versteigerung geben, bei der wohl alle Netzbetreiber miteinander konkurrieren werden. Eine Bieterschlacht dürfte die Folge sein, welche eine Zersplitterung des Bandbreiten-Marktes zur Folge haben könnte. Bereits bei 4G und LTE konnte man das beobachten. Auch aus diesem Grund möchte Horst Lennertz, Mitbegründer von E-Plus und Lichtgestalt der Mobilfunkbranche, einen „Big Bang“ auf dem Mobilfunkmarkt erreichen, wie die Wirtschaftswoche berichtet (<a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/it/deutschland-so-klappt-der-big-bang-im-5g-mobilfunk/22889816.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.wiwo.de/unternehmen/it/deutschland-so-klappt-der-big-bang-im-5g-mobilfunk/22889816.html</a>). Ziel ist es, dass der deutsche Markt die Lücke zu Asien und den USA schließen kann. Gerade im Vergleich wurde die Republik von diesen Märkten in den vergangenen Jahren digital nahezu abgehängt.</p>
<h2>Gigabit-Netz, auch für ländliche Regionen</h2>
<p>Dass Lennertz es ernst meint, beweist er mit dem E-Plus Discounter 1&amp;1 Drillisch. Das kleine Unternehmen hat sich durch eine Kooperation mit Telefonica nämlich garantierte Recht an dem neuen 5G Standard bereits gesichert. Erst kürzlich wurde es für zwei Milliarden Euro an den Internet-Konzern united Internet verkauft (1&amp;1). United Internet möchte 5G auch dazu nutzen, bisher unterversorgte Regionen in Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Testweise arbeitet diese Technik bereits heute in Hamburg und München, die auf kleine Funkstationen setzt, welche an das vorhandene Glasfasernetz angeschlossen werden. Bis 2022 sollen über 26.000 Stationen von Telefonica mit der schnellen Faser verbunden werden. So sollen laut Drillisch und Telefonica nahezu alle Haushalte bis dahin ans Gigabit-Netz angebunden werden.</p>
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