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	<title>Unternehmen Archive | e-startup.de</title>
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	<description>Online-Magazin für E-Commerce und Digitale Wirtschaft</description>
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	<title>Unternehmen Archive | e-startup.de</title>
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		<title>10 bewährte Marketingstrategien für KMU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2020 20:24:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den richtigen Marketingstrategien haben auch die kleinsten Unternehmen gute Chancen auf dem Markt.</p>
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<p>Kleinstunternehmen haben es schwerer als etablierte Firmen, wenn es um Marketing geht. Unabhängig davon, ob es sich an den B2B- oder B2C-Bereich richtet, sind Probleme vorprogrammiert. Mangel an Budget, Zeit und Personal sind nur einige Hürden. Trotzdem gewinnen kleine und mittlere Unternehmen an Bedeutung. Mit 99,3 Prozent gehören fast alle Firmen in Deutschland zu den KMU.</p>



<p>Haben Sie bereits eine effektive und gleichzeitig kostengünstige Marketingstrategie für Ihr Unternehmen? Wenn nicht, erwarten Sie jetzt zehn bewährte Marketingstrategien für KMU. Damit können Sie Ihre Firma stärken und gleichzeitig sparen.</p>



<h2>1: Ziel und Budget festlegen</h2>



<p>Um KMU richtig zu vermarkten, braucht es ein Ziel. Was ist Ihre Vision für Ihr Unternehmen? Die wichtigste Marketingstrategie für KMU besteht darin, das richtige Ziel und ein angemessenes Werbebudget festzulegen. Möchten Sie die Reichweite Ihres Unternehmens vergrößern oder den lokalen Markt festigen? Möchten Sie, dass die Menschen auf Ihre Marke aufmerksam werden? All dies sind natürlich gültige Vorsätze. Beim Festlegen Ihrer Ziele, müssen Sie gleichzeitig über das maximale Budget nachdenken. Ihr Budgetrahmen muss mit Ihren Zielen übereinstimmen. Gleichzeitig sollte der Rahmen realistisch und praktikabel sein. Bestimmen Sie die Priorität Ihrer Ziele, um Ihr Wachstum leichter verfolgen zu können. Welches passt zu Ihrem dringendsten Bedürfnis? Identifizieren Sie das und konzentrieren Sie sich zuerst darauf.</p>



<h2>2: Lokale Verkäufe maximieren mit Google</h2>



<p>Google ist die größte Suchmaschine und hat eine Menge für kleine und mittlere Unternehmen zu bieten. Eine Online-Präsenz ist ein großer Vorteil für jedes KMU, das fast immer ein lokales Unternehmen ist. Im Vergleich zu Unternehmen, die nicht lokal optimiert wurden, wachsen Kleinunternehmen durch Online-Listings um 40 Prozent schneller. Mit einem My-Business-Konto von Google wird Ihr Unternehmen vertrauenswürdiger und für Verbraucher sichtbarer.</p>



<h2>3: Die lukrativsten Social-Media-Kanäle auswählen</h2>



<p>Gerade KMU steht zu wenig Personal zur Verfügung, um mit allen Social-Media-Kanälen Schritt zu halten. Die Auswahl von nur ein bis drei Social-Media-Kanälen zur Fokussierung scheint die klügere Wahl zu sein.</p>



<p>Analysieren Sie zunächst Ihre Gesamtpräsenz in den sozialen Medien. Welcher der Kanäle weist die höchste Anzahl von Engagements auf? Das sollte der Hinweis darauf sein, welcher Kanal zu wählen ist. Sobald Sie Ihre Wahl getroffen haben, können Sie sich auf Hilfsmittel konzentrieren, die Sie bei Ihrer Social-Media-Strategie unterstützen.</p>



<h2>4: Einladendes Content-Marketing</h2>



<p>Mit Content-Marketing erzielen Sie langfristige Ergebnisse. Haben Sie ein längerfristiges Ziel vor Augen, ist dies die perfekte KMU-Marketingstrategie für Sie. Es handelt sich hier um einen Prozess, in dem Sie wertvolle, relevante und konsistente Inhalte bereitstellen müssen.</p>



<p>Sobald Sie großartigen Content erstellt haben, müssen Sie diese an Ihre Zielgruppe verteilen. Bitte beachten Sie, dass Content-Marketing nicht auf geschriebene Inhalte oder Blog-Posts beschränkt ist. Auch Videos und Podcasts gehören dazu.</p>



<p>Denken Sie daran, dass Sie genügend Zeit und Geduld benötigen, wenn Sie sich für diese Strategie entscheiden. Wenn Sie beispielsweise Geld für professionelle Grafikdesigner bereitstellen, vermeiden Sie Zeit- und Budgetverschwendung. Sie wollen schließlich nicht mit minderwertigen Inhalten enden, da diese die Kunden nur vertreibt, anstatt sie anzulocken.</p>



<p>Eine der besten Arten von Inhalten sind derzeit Videos. Sowohl kleine als auch große Unternehmen können ihr Content-Marketing mit Videos auf die nächste Stufe heben. Der Vorteil an bereits erstellten Videos ist, dass Sie sie auf mehrere Social-Media-Plattformen teilen und bewerben können.</p>



<h2>5: E-Mail-Marketing</h2>



<p>Sie wollen sich mit Ihrer Zielgruppe noch effektiver verbinden? Dann ist E-Mail-Marketing die richtige Strategie! Sobald Kunden ihre E-Mail-Adressen mit Ihnen teilen, öffnet sich eine lukrative Tür für Sie. Neben den üblichen Nachrichten können Sie auch den Versand von Newslettern auswählen. Ein wöchentlicher oder zweiwöchentlicher digitaler Flyer erledigt die Arbeit für Sie.</p>



<p>Ein Unternehmen, das mit seinen Kunden in direktem Kontakt tritt, hat bessere Chancen, Loyalität und Engagement aufzubauen. Noch ein kleiner Hinweis:</p>



<ol><li>Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails mobil optimiert sind. Immer mehr Menschen lesen ihre E-Mails auf ihren Smartphones.</li><li>Machen Sie von einer E-Mail-Optimierung Gebrauch. Testen Sie Betreffzeilen, Motivvorlagen, Tageszeit und Wochenzeit so lange aus, bis Sie das gewünschte Ergebnis erzielen.</li></ol>



<h2>6: Bloggen</h2>



<p>Bloggen ist ein eigenes kreatives Medium – viele Blogger machen es aus reinem Spaß. Es ist jedoch auch hervorragend geeignet, um die eigene Marke bekanntzumachen und zu vermarkten. Starten Sie einen Unternehmensblog und zeigen Sie, wie gut Ihre Produkte und Dienstleistungen sind. Erklären Sie, wie es funktioniert und beweisen Sie, dass Sie sich in Ihrer Branche auskennen.</p>



<p>Ein Blog ist ein großartiger Ort, um Ankündigungen zu machen. Sie können Ihrem Publikum mitteilen, ob Ihr Unternehmen kurz vor einem Meilenstein steht oder bereits einen erreicht hat. Es ist der ideale Ort, um zukünftige Projekte anzukündigen.</p>



<p>Füllen Sie Ihren Blog mit nützlichen Informationen und ziehen Sie so das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums auf sich. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie nur qualitativ hochwertige Inhalte bereitstellen und konsistent sind. Für Ihre Leser ist es hilfreich zu wissen, wann sie einen neuen Blogbeitrag von Ihnen erwarten können.</p>



<p>Mit nur einem neuen Blog-Post pro Woche halten Sie Ihr Publikum auf dem Laufenden und erneuern die Verbindung.</p>



<h2>7: Know-how teilen</h2>



<p>„Sharing is caring“ – Sie wollen mit möglichst vielen potenziellen Käufern in Kontakt treten? Dann sollten Sie Ihre Kenntnisse anbieten. In welchem Fachgebiet sind Sie besser als die meisten Menschen? Da Sie ein Unternehmen besitzen, sind Sie sicher ein Experte in Ihrer eigenen Branche. Sie sollten Ihr beeindruckendes Know-how teilen und Ihren Besuchern mit wertvollen Informationen helfen. Doch wie wählen Sie aus, was Sie bereitstellen wollen? Wonach suchen Ihre Besucher konkret? Beginnen Sie mit dem, worüber andere in Ihrer Branche sprechen. Für das Format haben Sie zahlreiche Optionen. Webinare oder YouTube-Tutorials sind für diese Strategie ideal geeignet.</p>



<h2>8: SEO</h2>



<p>SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und kann eine große Bereicherung für Ihre KMU-Marketingstrategie sein. SEO hilft Ihrer Website, bei Google für bestimmte Keywords zu ranken. Schlüsselwörter sind die Wörter und Phrasen, die mit der Suchmaschine gesucht werden. Obwohl SEO eine langfristige Strategie ist, eignet sie sich hervorragend für KMU, die sich in ihrer Branche noch etablieren müssen. Wenn jemand etwas in Google sucht, das für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung relevant ist, sollte Ihre Website angezeigt werden!</p>



<p>SEO-Maßnahmen sind außerdem für KMU mit begrenztem Werbebudget geeignet. Darüber hinaus vertrauen Verbraucher häufig nur den ersten organischen Suchmaschinenergebnissen bei Google. Stellen Sie sich vor, dass dieses Vertrauen automatisch mit Ihrem Unternehmen in Verbindung gebracht wird!</p>



<h2>9: Feedback willkommen heißen</h2>



<p>Feedback zu erhalten ist ebenfalls eine effektive Marketingstrategie für KMU. Dadurch werden mehrere Dinge gleichzeitig erreicht. Einerseits können Sie sich so mit Ihrem Publikum verbinden. Nachdem ein Kunde ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung erhalten hat, bitten Sie ihn um sein Feedback. Andererseits bleiben Sie nicht hinter anderen Unternehmen zurück, die dasselbe tun.</p>



<p>Eine der besten Möglichkeiten, um Feedback zu erhalten, sind Umfragen. Sie können den Kunden dazu bringen, die Umfrage auszufüllen, bevor Sie einen Kauf tätigen. Dies kann über das Tablet oder das Telefon des Kunden erfolgen. Bieten Sie als Anreiz für die Umfrage Rabatte auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen an.</p>



<h2>10: Last but not least: Auffallen</h2>



<p>Das Hervorstechen ist eine ausgezeichnete Marketingstrategie für KMU. Auch wenn es von Vorteil sein kann, ähnliche Strategien von erfolgreichen Unternehmen zu kopieren, sollten Ihre Marke und Ihre Alleinstellungsmerkmale dennoch von sich reden machen.</p>



<p>In diesem Fall ist es gut, sich von den anderen Firmen abzuheben. Diese Strategie wird dazu beitragen, das Bewusstsein für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu stärken. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Marke auf originelle Weise vermarkten oder bewerben möchten.</p>



<p>Auf Ihrer Website können Sie zeigen, wie einzigartig und anders Ihr Unternehmen ist. Platzieren Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal unter der Rubrik „Über uns“ oder auf einer Ihrer Hauptseiten. So können Besucher problemlos darauf zugreifen. Außerdem ist der Unique Selling Point eine hervorragende Möglichkeit, sich transparent mit Ihrem Zielmarkt zu verbinden und Vertrauen in Ihre Marke und Ihr Unternehmen aufzubauen.</p>



<h2>Fazit</h2>



<p>Kleine und mittlere Unternehmen haben es in der Marketingwelt nicht leicht. Sie stehen vor größeren Herausforderungen als Firmen, die über massive Ressourcen verfügen. Mit der richtigen KMU-Marketingstrategie haben Sie jedoch die Chance, bald mindestens auf dem gleichen Niveau wie größere Unternehmen zu stehen. Sie müssen lediglich die richtige Wahl für Ihre KMU-Marketingstrategie treffen.</p>
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		<title>Darum ist Vertrauen gut, Kontrolle aber nicht immer besser &#8211; Der neue Führungsstil 4.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 23:50:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Führungsstil 4.0 in Personalführung: mehr Vertrauen in Mitarbeiter, mehr Teamgeist. </p>
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<p>Der Chef bestimmt, wo es lang geht. Das Sagen hat der Vorgesetzte. Oder: Bevor die Mitarbeiter den Auftrag bearbeiten, erklärt der Leiter, was zu beachten ist. Solche und ähnliche Sätze sind Arbeitnehmer seit Jahrzehnten gewohnt. Sie ersparen ihnen das eigenständige Denken, motivieren aber nicht zum effizienten Arbeiten. Für erfolgreiche Unternehmen ist es heutzutage wichtig, mehr auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter einzugehen und einen Teil der Verantwortung an sie abzugeben. Das steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern bietet dem Unternehmer einen größeren Spielraum für andere Aktivitäten.</p>



<h2>Je größer das Unternehmen, desto mehr Vertrauen braucht es gegenüber Mitarbeitern</h2>



<p>Das Einmann-Unternehmen, in dem zeitweise ein paar Hilfskräfte eingestellt sind, lässt sich vom Unternehmer selbst kontrollieren. Dass er alle Aufgaben allein plant und ausführt, liegt auf der Hand. Der Vorteil besteht darin, dass er nur sich die Schuld für Fehler geben muss. Doch will er mit der Konkurrenz mithalten, muss er sich hinsichtlich seines Angebots spezialisieren. Sonst findet er seine Zielgruppe nicht. Darüber hinaus müsste er ein Spezialist für alle anfallenden Arbeiten im Unternehmen sein. Das fordert ihn zeitlich, physisch und psychisch. Will er nicht irgendwann wegen eines Burnouts pausieren, kann er entweder nur wenige Aufträge annehmen oder bei der Ausführung Abstriche machen. Was er nicht braucht, ist ein angepasster Führungsstil. Auf den können größere Unternehmen aber nicht verzichten.</p>



<h2>Bisher lief Mitarbeiterführung anders</h2>



<p>Bis vor einiger Zeit herrschten in der Wirtschaft straffe Hierarchien, an die sich jeder Mitarbeiter zu halten hatte. Die oberste Ebene gab der darunter befindlichen Anweisungen. Die wiederum unterrichtete und kontrollierte die nächste und so weiter und so weiter. Diejenigen, die Maschinen bedienten, die Korrespondenz tippten oder die Zutaten für Lebensmittel zusammenrührten, waren lediglich die Ausführenden. Das reicht heute nicht mehr. Fachkräfte sind inzwischen nur schwer zu gewinnen. Deshalb muss sich jeder Vorgesetzte die Frage stellen, wie er die vorhandenen zum Bleiben motiviert und wie er ihre Fähigkeiten am besten nutzt. Ihm sollte bewusst sein, dass Arbeitnehmer sich nur dort auf Dauer wohlfühlen, wo sie sich weiterentwickeln dürfen.</p>



<h2>Neue Strukturen aufbauen</h2>



<p>Wer über Jahre oder Jahrzehnte sein Unternehmen nach dem alten Stil geführt hat, kann nicht über Nacht einen völlig anderen wählen. Um den Mitarbeitern zu vertrauen, braucht es zunächst ein Umdenken des Vorgesetzten. Er muss zulassen können, dass er nicht mehr alles überwachen kann. Das ist schwieriger, als von vielen Führungskräften zunächst angenommen. Darüber hinaus bedarf es klarer Strukturen, die eine Übersichtlichkeit im Betrieb gewährleisten und die Handlungs- und Entscheidungsspielräume jedes Mitarbeiters definieren. Sie richten sich danach, wie lange der Mitarbeiter im Unternehmen tätig ist, auf welche Erfahrungen er zurückblicken kann und inwiefern er in der Lage ist, selbständig auf ein Ziel hinzuarbeiten. Nur in Krisenzeiten greift das bisherige System, bei dem der Chef dirigiert. Wichtig ist, dass durch die Veränderungen im Unternehmen der betriebliche Ablauf nicht gefährdet wird. Vielmehr sollte der Führungsstil 4.0 den Vorgesetzten entlasten, ihm mehr Freiräume bieten und die Kompetenzen der Mitarbeiter stärken. Der Chef agiert als Ansprechpartner und weniger als Anweisender. Das alles funktioniert natürlich nur, wenn die Arbeitnehmer am selben Strang ziehen und keine Aktionen in Eigenregie unternehmen. Dazu benötigen sie ausreichend Teamgeist und das Wissen um die Erwartungen, die an sie gestellt werden.</p>



<h2>Reden ist wichtiger denn je</h2>



<p>Immer noch meinen einige Unternehmer, es sich nicht leisten zu können, mit ihren Mitarbeitern zu reden. Dadurch ginge zu viel wertvolle Zeit verloren. Dabei ist das Reden wichtig. Nur so gelingt es, Störfaktoren im Arbeitsablauf oder Probleme des Einzelnen herauszufiltern und sie zu beseitigen. Dazu dienen im Großen Gruppengespräche, zum Beispiel wenn es um das Leitbild des Unternehmens geht. Individuelle und persönliche Befindlichkeiten werden besser im Zweiergespräch geklärt. Dieses sollte regelmäßig stattfinden. Dann fühlt sich der Arbeitnehmer von seinem Chef verstanden und verspürt weniger den Drang, zur Konkurrenz zu wechseln. Die Fluktuation in der Firma sinkt und nach außen hin gewinnt das Unternehmen an Beachtung.</p>



<h2>Auch mal die Start-up-Szene beobachten</h2>



<p>Wer sich an den neuen Führungsstil hält, wird feststellen, dass er das Unternehmen flexibler macht, weil neue Ideen einfließen oder gemeinsam erarbeitet werden. Viele Start-ups arbeiten nach demselben Prinzip. Da sie ihre Visionen zwar gern mit Mitarbeitern, aber nicht mit potentiellen Konkurrenten teilen, sind besonders sie auf eine langfristige Zusammenarbeit mit ihren Fachkräften angewiesen. Die gelingt nur durch ein Miteinander auf Augenhöhe. Aus diesem Grunde verzichten junge Unternehmen häufig ganz auf Hierarchien und setzen eher auf die gleichberechtigte Arbeitsteilung. Dieses Modell kann funktionieren, wenn es von allen Beteiligten transparent gehalten wird. Bereits bestehende Unternehmen brauchen es zwar nicht in Gänze übernehmen. Das Beobachten der Start-up-Szene kann sich dennoch lohnen, zumindest zum Einholen von Inspirationen.</p>



<h2>Hilfe annehmen</h2>



<p>Langjährige Unternehmer besitzen kaum oder keine Erfahrungen im Führen ihrer Mitarbeiter, wenn sie auf Vertrauen setzen und einen Teil der Kontrolle abgeben sollen. Ihnen kann das Coaching helfen. Experten in der Personalführung und Mediatoren sind geeignete Ansprechpartner, auch wenn es um Neueinstellungen geht.</p>
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		<title>Storytelling: Warum Geschichten (sich) besser verkaufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 16:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensphilosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen, die in Geschichten verpackt werden, bleiben leichter</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Informationen, die in Geschichten verpackt werden, bleiben leichter im Hirn. So einfach lässt sich das Konzept Storytelling im Prinzip erklären. Um diese Technik sinnvoll einsetzen zu können, ist jedoch wichtig zu verstehen, warum das so ist und welche Art von Geschichten dafür sorgen, dass das eigene Produkt, die eigene Firma oder auch der eigene Name bei anderen im Gedächtnis bleibt.</p>



<p>Welche Geschichte können Sie sich leichter merken?<br><br>Bitte lesen Sie folgende zwei Geschichten:<br><br>Geschichte 1:<br><br>Unser Unternehmen verkaufte früher Gartengeräte, später Computerprogramme und betreibt heute Unternehmensberatung.<br><br>Geschichte 2:<br><br>Unser Unternehmen haben wir gegründet, um Gartengeräte für den professionellen Einsatz zu vertreiben. Da wir unsere Kunden überregional gesucht haben, haben wir als eine der ersten Firmen überhaupt konsequent auf den Verkauf über das Internet gesetzt. Die hierfür notwendige Software haben wir selber entwickelt und auch an andere Firmen verkauft. Dieser Geschäftszweig war bald deutlich erfolgreicher als unser bisheriges Kerngeschäft. Heute verkaufen wir nicht nur eigene Software, sondern bieten außerdem Beratung in Sachen IT und Vernetzung an.<br></p>



<p>Geschichte eins enthält nur 11 Wörter. Geschichte zwei ist dagegen mit 77 Wörtern sieben mal so lang und enthält deutlich mehr Daten. Trotzdem dürfte es Ihnen einfacher fallen, sich Geschichte zwei zu merken. Der Wechsel der Geschäftsfelder wird durch die Geschichte des Unternehmens nachvollziehbar. Die reinen Daten &#8220;Gartengeräte&#8221;, &#8220;Computerprogramme&#8221; und &#8220;Unternehmensberatung&#8221; wurden durch die Verknüpfung mit weiteren Daten zu echten Informationen. Diese Informationen wiederum standen in einem bestimmten Zusammenhang, nämlich dem einer Geschichte. Und genau darum geht es beim Storytelling in Sachen Marketing: Informationen besser in die Köpfe anderer zu bekommen.</p>



<h2>Das innere Auge füttern</h2>



<p>Wie Ihnen bekannt sein dürfte, verarbeitet das menschliche Gehirn Dinge, die das Auge gesehen hat besser als Dinge, die Sie lediglich gehört haben. Andererseits lassen sich komplexere Informationen in der Regel nicht rein visuell vermitteln. Deshalb geht es beim Storytelling vor allem darum, durch Worte Bilder hervorzurufen. Eine Geschichte ist erst dann wirklich gut, wenn Sie Kopfkino erzeugt. Wenn Sie ein Buch gerne gelesen haben, dann dürften sich weite Teile der Story vor ihrem inneren Auge abgespielt haben. Von Ihren Lieblingsbüchern haben Sie diese Bilder vermutlich immer noch im Kopf und können Sie jederzeit abrufen. &#8220;Think when we talk of horses, that you see them&#8221; heißt es bei Shakespeare im Prolog zu Heinrich dem Fünften, um in der nächsten Zeile von stolzen Hufen zu erzählen, die die Erde prägen. Genau um dieses Prägen im Sinne von Einprägen geht es und um Geschichten, die dazu fähig sind.</p>



<h2>Identifikation stiften</h2>



<p>In Sachen Storytelling lässt sich aber auch in anderer Hinsicht von Shakespeare lernen. Dieser war ein Meister darin, ein breites Publikum anzusprechen. Seine Geschichten sind voller Emotionen und dramatischer Wendungen. Auf der einen Seite beschreibt er in hochintelligenter Weise die Politik der Höfe und bedient auf der anderen Seite auch das einfacher gestrickte Publikum mit zum Teil derbem Humor und klaren sexuellen Anspielungen. In seiner Zeit traf er damit den Massengeschmack, holte seine Zuschauer dort ab, wo sie standen, und begeisterte alle. Der Idealfall sind deshalb Geschichten wie ein Film von Steven Spielberg. Die lassen sich leider nicht immer (er)finden. Deshalb kommt es im Hinblick auf Ihre Geschichten darauf an, dass Sie sie an Ihre jeweilige Zielgruppe anpassen. Wen möchten Sie ansprechen und wem möchten Sie welche Informationen auf welche Weise vermitteln? An dieser Frage hängt nicht nur der Inhalt Ihrer Geschichte, sondern auch deren Länge, Komplexität und der Sprachstil, in dem sie vorgetragen werden muss. Nicht zuletzt sollte sie außerdem zur allgemeinen Unternehmensphilosophie passen. In sich stimmige Bilder setzen sich deutlich leichter im Kopf fest. Erzählen Sie von Menschen und Situationen, mit denen die Empfänger so viel anfangen können, dass sie sich unmittelbar mit dem Geschehen in der Geschichte identifizieren. Dann bleiben die so transportierten Botschaften im Kopf.</p>



<h2>Keep it simple</h2>



<p>Gute Geschichten zeichnen sich nicht zuletzt dadurch aus, dass sie einen klaren Kern haben. Wirklich gute Geschichten lassen sich in Bezug auf diese Kernbotschaft in der Regel auf einen Satz reduzieren. Alle Seitenstränge der Geschichte stehen zu diesem Kern in einer klaren Beziehung. Je einfacher die grundsätzliche Botschaft einer Geschichte ist, desto erfolgreicher ist sie in der Regel in der breiten Masse &#8211; immer vorausgesetzt, dass sie trotzdem Spannung bietet. Werden Sie deshalb bei Ihrer eigenen Geschichte nie zu abstrakt. Und wenn Sie Ihren Helden Dinge tun lassen, fragen Sie sich jedesmal: Ist er wirklich der Typ, der so was machen würde? Gerade wenn es um Geschichten von und für Unternehmen geht, müssen die Geschichten mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Und genau dort müssen Sie sie in der beschriebenen Weise zum Laufen bekommen.</p>
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