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	<title>Storytelling Archive | e-startup.de</title>
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	<description>Online-Magazin für E-Commerce und Digitale Wirtschaft</description>
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	<title>Storytelling Archive | e-startup.de</title>
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		<title>Erfolgreiches Brand-Storytelling: 7 Trends für 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2021 20:16:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Entwicklungen im Storytelling sollten Branchenexperten kennen.</p>
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<p>Das Hauptziel im Marketing besteht nicht nur darin, Produkte zu verkaufen. Durch Brand-Storytelling treten Werbetreibende mit dem Publikum in Kontakt und lassen es in das gesamte Unternehmensgeschehen eintauchen.</p>



<h2>Das kann Brand-Storytelling</h2>



<p>Die Vorteile von Storytelling sind vielfältig. Dazu gehört, das Interesse der Menschen in einer Ära verkürzter Aufmerksamkeitsspannen zu wecken und das inmitten einer wachsenden Zahl von Inhaltstypen.</p>



<p>Brand-Storytelling ist anders, weil es eine Vielzahl von Techniken bietet, um eine Erzählung zu unterstützen und gleichzeitig ein Produkt positiv zu zeigen. Aspekte wie Dialoge, Kamerawinkel und Schauspieler wirken anziehend und helfen dabei, sich lange nach dem Anschauen sowohl an die Geschichte als auch an die Marke zu erinnern. Diese Techniken sind Hauptbestandteile im marketingbasierten Storytelling.</p>



<h2>Diese sieben Trends im Storytelling sollten Branchenexperten kennen:</h2>



<h3>1. Kundenbezogenes Storytelling</h3>



<p>Kunden sehnen sich nach Authentizität. Marken ermöglichen dies durch kundenbezogenes Storytelling und rücken den Kunden ins Rampenlicht. Dieser Ansatz wird auch als kundenorientiertes Storytelling bezeichnet. Es bietet beispielsweise einen Blog voller fesselnder, von Kunden geleiteter Geschichten. Dieses Narrativ zeigt realistische Geschehnisse, die fast jeder irgendwann durchmacht. Der Trend taucht tief in das ein, was ein Kunde erlebt hat und veröffentlicht dann die Details. Story-basierte Werbung funktioniert normalerweise am besten, weil sich Verbraucher darauf beziehen können.</p>



<h3>2. Podcast-Storytelling</h3>



<p>Podcasts sind eine beliebte Möglichkeit, Nachrichten, Comedy-Inhalte und vieles mehr zu konsumieren. Sie erreichen Hörer in einer Vielzahl von Formaten, doch erzählen die meisten Geschichten. Statistiken zeigen, dass Verbraucher eher Unternehmen in Betracht ziehen, die in Podcasts beworben werden. Ein Story-basierter Podcast kann so zu höheren Gewinnen und einer besseren Markenbekanntheit führen.</p>



<h3>3. Datengesteuertes Storytelling</h3>



<p>Google Trends nutzt bereits Daten, um anzuzeigen, nach welchen Begriffen und Themen Nutzer in verschiedenen Regionen der Welt suchen. Marken können Daten in das Storytelling aufnehmen, um Probleme hervorzuheben, die ein Produkt lösen könnte.</p>



<p>Datengesteuerte Narrative eignen sich gut für Unternehmen, die bereits Informationen über ihre Geschäftsmodelle sammeln. Zum Beispiel nutzt der Streaming-Anbieter Spotify seine Zahlen, um zu bestimmen, welche Songs in Wiedergabelisten aufgenommen werden sollen oder welche Titel einzelnen Benutzern am besten gefallen. Wenn einem Unternehmen also ausreichend Daten zur Verfügung stehen, gibt es keinen Grund, sie zu verschwenden.</p>



<h3>4. PR-Teams für Storytelling</h3>



<p>Das Internet macht es Unternehmen einfacher, Einfluss auf die über sie abgegebenen Berichte auszuüben. Marken stellen PR-Unternehmen ein, um ihre Narrative zu erstellen. PR-Profis verstehen schließlich die Kraft von Worten. Die Einstellung von PR-Unternehmen zur Unterstützung beim Storytelling gehört zu den wichtigsten Marketing-Storytelling-Trends und wird auch in Zukunft anhalten.</p>



<h3>5. Visuelles Storytelling durch Video</h3>



<p>Das visuelle Geschichtenerzählen konzentriert sich darauf, die Erzählung per Video voranzutreiben. Es kann mehrere Ziele erreichen, einschließlich einer einzigartigen und überzeugenden Darstellung von Ereignissen. Visuelles Geschichtenerzählen kann Fachkenntnisse aufbauen und der Marke ein Gesicht geben.</p>



<p>Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass die meisten Menschen Videos im Marketing bevorzugen. Gerade das visuelle Geschichtenerzählen in sozialen Medien ist beliebt. Unternehmen erregen durch kurze Videos beispielsweise auf Instagram die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Auch Blogbeiträge lassen sich mit zusätzlichen Videos im Storytelling-Format aufwerten.</p>



<h3>6. Influencer-Storytelling</h3>



<p>Die Öffentlichkeit ist gegenüber vielen Influencern zynisch geworden. Die Verbraucher fragen sich, ob diese Meinungsführer nichts als Sprachrohre für die Marke sind. Trotzdem gehört authentisches Influencer-Storytelling zu den Gewinnern der Brand-Storytelling-Trends. Solange die Influencer die Kontrolle über den Inhalt haben und dieser authentisch bleibt, erzielen Unternehmen sehr gute Ergebnisse.</p>



<h3>7. Sparklines mit visuellen Darstellungen</h3>



<p>Sparklines sind visuelle Darstellungen von Daten und werden das Brand-Storytelling der Zukunft massiv mitgestalten. Eine Sparkline vermittelt, wie eine Marke einer Person helfen kann, vom bisherigen Standort zum Ziel zu gelangen. Diese Form von Brand-Storytelling kann außerdem die Call-to-Action unterstützen.</p>



<p>Marketing-Storytelling wird nicht nur in diesem Jahr die Branche beeinflussen. Die hier genannten Trends werden weitere Entwicklungen auslösen und eine stärkere Verbindung zum Publikum herstellen.</p>
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		<title>Storytelling: Warum Geschichten (sich) besser verkaufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 16:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensphilosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen, die in Geschichten verpackt werden, bleiben leichter</p>
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<p>Informationen, die in Geschichten verpackt werden, bleiben leichter im Hirn. So einfach lässt sich das Konzept Storytelling im Prinzip erklären. Um diese Technik sinnvoll einsetzen zu können, ist jedoch wichtig zu verstehen, warum das so ist und welche Art von Geschichten dafür sorgen, dass das eigene Produkt, die eigene Firma oder auch der eigene Name bei anderen im Gedächtnis bleibt.</p>



<p>Welche Geschichte können Sie sich leichter merken?<br><br>Bitte lesen Sie folgende zwei Geschichten:<br><br>Geschichte 1:<br><br>Unser Unternehmen verkaufte früher Gartengeräte, später Computerprogramme und betreibt heute Unternehmensberatung.<br><br>Geschichte 2:<br><br>Unser Unternehmen haben wir gegründet, um Gartengeräte für den professionellen Einsatz zu vertreiben. Da wir unsere Kunden überregional gesucht haben, haben wir als eine der ersten Firmen überhaupt konsequent auf den Verkauf über das Internet gesetzt. Die hierfür notwendige Software haben wir selber entwickelt und auch an andere Firmen verkauft. Dieser Geschäftszweig war bald deutlich erfolgreicher als unser bisheriges Kerngeschäft. Heute verkaufen wir nicht nur eigene Software, sondern bieten außerdem Beratung in Sachen IT und Vernetzung an.<br></p>



<p>Geschichte eins enthält nur 11 Wörter. Geschichte zwei ist dagegen mit 77 Wörtern sieben mal so lang und enthält deutlich mehr Daten. Trotzdem dürfte es Ihnen einfacher fallen, sich Geschichte zwei zu merken. Der Wechsel der Geschäftsfelder wird durch die Geschichte des Unternehmens nachvollziehbar. Die reinen Daten &#8220;Gartengeräte&#8221;, &#8220;Computerprogramme&#8221; und &#8220;Unternehmensberatung&#8221; wurden durch die Verknüpfung mit weiteren Daten zu echten Informationen. Diese Informationen wiederum standen in einem bestimmten Zusammenhang, nämlich dem einer Geschichte. Und genau darum geht es beim Storytelling in Sachen Marketing: Informationen besser in die Köpfe anderer zu bekommen.</p>



<h2>Das innere Auge füttern</h2>



<p>Wie Ihnen bekannt sein dürfte, verarbeitet das menschliche Gehirn Dinge, die das Auge gesehen hat besser als Dinge, die Sie lediglich gehört haben. Andererseits lassen sich komplexere Informationen in der Regel nicht rein visuell vermitteln. Deshalb geht es beim Storytelling vor allem darum, durch Worte Bilder hervorzurufen. Eine Geschichte ist erst dann wirklich gut, wenn Sie Kopfkino erzeugt. Wenn Sie ein Buch gerne gelesen haben, dann dürften sich weite Teile der Story vor ihrem inneren Auge abgespielt haben. Von Ihren Lieblingsbüchern haben Sie diese Bilder vermutlich immer noch im Kopf und können Sie jederzeit abrufen. &#8220;Think when we talk of horses, that you see them&#8221; heißt es bei Shakespeare im Prolog zu Heinrich dem Fünften, um in der nächsten Zeile von stolzen Hufen zu erzählen, die die Erde prägen. Genau um dieses Prägen im Sinne von Einprägen geht es und um Geschichten, die dazu fähig sind.</p>



<h2>Identifikation stiften</h2>



<p>In Sachen Storytelling lässt sich aber auch in anderer Hinsicht von Shakespeare lernen. Dieser war ein Meister darin, ein breites Publikum anzusprechen. Seine Geschichten sind voller Emotionen und dramatischer Wendungen. Auf der einen Seite beschreibt er in hochintelligenter Weise die Politik der Höfe und bedient auf der anderen Seite auch das einfacher gestrickte Publikum mit zum Teil derbem Humor und klaren sexuellen Anspielungen. In seiner Zeit traf er damit den Massengeschmack, holte seine Zuschauer dort ab, wo sie standen, und begeisterte alle. Der Idealfall sind deshalb Geschichten wie ein Film von Steven Spielberg. Die lassen sich leider nicht immer (er)finden. Deshalb kommt es im Hinblick auf Ihre Geschichten darauf an, dass Sie sie an Ihre jeweilige Zielgruppe anpassen. Wen möchten Sie ansprechen und wem möchten Sie welche Informationen auf welche Weise vermitteln? An dieser Frage hängt nicht nur der Inhalt Ihrer Geschichte, sondern auch deren Länge, Komplexität und der Sprachstil, in dem sie vorgetragen werden muss. Nicht zuletzt sollte sie außerdem zur allgemeinen Unternehmensphilosophie passen. In sich stimmige Bilder setzen sich deutlich leichter im Kopf fest. Erzählen Sie von Menschen und Situationen, mit denen die Empfänger so viel anfangen können, dass sie sich unmittelbar mit dem Geschehen in der Geschichte identifizieren. Dann bleiben die so transportierten Botschaften im Kopf.</p>



<h2>Keep it simple</h2>



<p>Gute Geschichten zeichnen sich nicht zuletzt dadurch aus, dass sie einen klaren Kern haben. Wirklich gute Geschichten lassen sich in Bezug auf diese Kernbotschaft in der Regel auf einen Satz reduzieren. Alle Seitenstränge der Geschichte stehen zu diesem Kern in einer klaren Beziehung. Je einfacher die grundsätzliche Botschaft einer Geschichte ist, desto erfolgreicher ist sie in der Regel in der breiten Masse &#8211; immer vorausgesetzt, dass sie trotzdem Spannung bietet. Werden Sie deshalb bei Ihrer eigenen Geschichte nie zu abstrakt. Und wenn Sie Ihren Helden Dinge tun lassen, fragen Sie sich jedesmal: Ist er wirklich der Typ, der so was machen würde? Gerade wenn es um Geschichten von und für Unternehmen geht, müssen die Geschichten mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Und genau dort müssen Sie sie in der beschriebenen Weise zum Laufen bekommen.</p>
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