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	<title>Update Archive | e-startup.de</title>
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	<description>Online-Magazin für E-Commerce und Digitale Wirtschaft</description>
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		<title>Homeoffice bedroht die Cybersicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 18:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antivirenprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwachstellen und Bedrohungen für die Sicherheit im Homeoffice und wie ein Unternehmen sich dagegen schützen kann.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf einen kontrollierten Start in ein flächendeckendes Homeoffice waren die wenigsten Unternehmen vorbereitet. Nach wie vor halten sich hartnäckige Vorurteile:</p>



<p>• Die Produktivität sinkt.<br>• Die Zusammenarbeit klappt nicht.<br>• Vorgesetzte fürchten einen Kontrollverlust gegenüber ihren Arbeitnehmern.</p>



<p>So oder ähnlich hießen die Argumente, bevor ein kleines Virus die ganze Welt veränderte. In der Krise war die Produktivität hoch genug, trotzdem viele Eltern zum Homeoffice noch das Homeschooling ihrer Kinder übernahmen. Kollaborationswerkzeuge wie Microsoft Teams oder Videotools wie Zoom ersetzten den persönlich Kontakt. Nur an eines haben die wenigsten Unternehmen gedacht: an die Sicherheit ihrer Daten im Homeoffice.</p>



<h2>Die Probleme im Frühjahr 2020</h2>



<p>Wohl nur diejenigen Unternehmen, die dem Homeoffice aufgeschlossen gegenüberstehen, waren vorbereitet. Mitarbeiter für die Arbeit an einem Ort außerhalb der Betriebsstätte auszurüsten, erfordert Hardware und die ist teuer. Dennoch gelang es, zumindest einen Teil der Belegschaft ad hoc mit Laptops und Computern auszustatten. An diesen Geräten nahm die IT-Abteilung die Einstellung der Sicherheitsparameter vor. Alle anderen Unternehmen waren froh, wenn Mitarbeiter über die notwendigen Tools verfügen: Smartphone, Internetzugang, Laptop oder PC. Wo die Arbeit nicht in der Cloud stattfindet, ist Software erforderlich. Outlook, Word und Excel erfreuen sich eines hohen Verbreitungsgrads und waren womöglich vorauszusetzen.</p>



<h2>Schwachstelle Virensoftware</h2>



<p>Unternehmen, die sich der Risiken aus dem Internet bewusst sind, sparen nicht an Antivirenprogrammen. Der private Nutzer fühlt sich hingegen mit der kostenfreien Variante oder dem im Betriebssystem implementierten Virenschutz gut gerüstet. Den überwindet ein mittelmäßig begabter Hacker leicht oder greift erfolgreich auf Umwegen mit täuschend echt gefälschten E-Mails an. Bleibt das tägliche Update der Antivirensoftware aus, ist das Unheil quasi vorprogrammiert. Die Kauf-Varianten detektieren mehr und andere Computer-Schädlinge.</p>



<h2>Schwachstelle Router</h2>



<p>Wer kennt schon die Einstellungen an seinem Router? Es ist doch so leicht: einstöpseln und lossurfen. Dass Kriminelle in der Lage sind, Daten im WLAN abzufangen, ist den wenigsten bewusst. Informieren Sie sich darum bei Ihrem Vertragspartner oder dem Hersteller des Geräts über die Einstellungen für den abhörsicheren Router. Die sind für jedes moderne Gerät verfügbar. Sonst greifen Cyberkriminelle die Daten gern ab und verkaufen sie im Darknet.</p>



<h2>Schwachstelle veraltete Systeme und fehlende Updates</h2>



<p>Wie schon das Antivirenprogramm sollten auch das Betriebssystem und Programme regelmäßige Sicherheitsupdates erhalten. Erinnern Sie sich noch an den globalen Hackerangriff im Jahr 2017, der in 150 Ländern Daten auf fremden Rechner verschlüsselte und nur gegen Lösegeld freigab? Angeblich ging der Angriff von einem einzigen befallenen System aus und verbreitete sich in Windeseile um den gesamten Globus. Der Ausgangspunkt war ein veraltetes Buchhaltungsprogramm in Kombination mit einem damals nicht mehr unterstützten Betriebssystem Windows XP. Zahllose Krankenhäuser waren betroffen und es liegen inzwischen Berichte aus verschiedenen Ländern vor, nach denen Patienten verstarben, weil die Daten unzugänglich waren!</p>



<h2>Schwachstelle Passwörter</h2>



<p>Vielleicht kennen Sie es von Ihrer Arbeitsstelle: Eines Morgens melden Sie sich mit Ihrem Passwort an und Ihnen wird der Zugang verweigert. Sie erhalten einen Hinweis, das Passwort sei abgelaufen. Sie müssen ein neues einrichten. Dann klappt es wieder bis zum nächsten Mal. In solchen Fällen schaltet sich die IT-Abteilung Ihres Unternehmens aktiv ein, um sicherzustellen, dass sogar korrumpierte Passwörter keinen Schaden anrichten oder dieser eher gering ausfällt. Die Zugangscodes des eigenen Systems sind ebenfalls korrumpierbar. Mit Schrecken ist festzustellen, dass die meisten Passwörter noch immer leicht zu erraten sind. 1234 ist KEIN sicheres Passwort!</p>



<h2>Das können Unternehmen tun</h2>



<p>Falls Sie es noch nicht getan haben, nehmen sie Kontakt zu einer Sicherheitsberatung auf, die auch Schulungen der Belegschaft durchführt. Es geht nicht mehr um den Schutz eines Systems, sondern vieler. Gleichzeitig geht es um nicht weniger als darum, massiven Schaden vom Unternehmen abzuwenden und enormen Reputationsverlust bei Bekanntwerden zu verhüten. Mahnungen und Hinweise helfen erfahrungsgemäß kaum. Cybersicherheit ist Chefsache. Das Wissen um Lösungswege und Cyberrisiken kann Denken und Handeln in die richtige Richtung lenken.</p>



<h2>So sichern Sie das Homeoffice</h2>



<p>Wenn Ihnen die Sicherheit des Unternehmens und des eigenen Arbeitsplatzes am Herzen liegt, prüfen Sie die Sicherheitseinstellungen im Homeoffice. Das beginnt am Router und endet am Endgerät. Denken Sie auch daran, Ihr Smartphone zu schützen, wenn Sie es für die Arbeit einsetzen. Mit einem Passwort-Generator simulieren Sie eine ähnliche Sicherheitstufe, wie Ihr Kollege aus der IT-Abteilung. Führen Sie vor allem jedes Update der Programme durch, die Sie häufig nutzen und deinstallieren Sie ungenutzte Software. Im Betriebssystem schalten Sie beispielsweise die Funktion „automatische Updates erhalten“ ein. Wurde der Rechner lange nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht, kann das Update durchaus Zeit in Anspruch nehmen. Eventuell ist es verbunden mit verschiedenen Neustarts. In dieser Zeit ist es schwierig, den Rechner zu nutzen. Doch die Wartezeit ist gering im Vergleich dazu, die eigenen Daten plötzlich in Geiselhaft zu sehen!</p>
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		<title>Die 9 gefährlichsten Sicherheitslücken und Malwareattacken 2020</title>
		<link>https://e-startup.de/magazin/die-9-gefaehrlichsten-sicherheitsluecken-und-malwareattacken-2020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Reineke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 17:48:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Woche tauchen im Netz neue Malware- und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jede Woche tauchen im Netz neue Malware- und Sicherheitsbedrohungen auf. Hier sind die gefährlichsten Malwareattacken, die es 2020 auf PC und Geräte abgesehen haben.</p>



<h2>1. WinRAR Bug ist neu und gefährlich</h2>



<p>WinRAR ist ein beliebtes Programm, das komprimierte Dateien extrahiert. Es ist schon seit Jahren auf dem Markt und hatte die ganze Zeit eine versteckte Fehlerquelle. Angreifer können komprimierte Dateien so entwickeln, dass sie Malware ohne Vorwarnung direkt auf das Windows-Betriebssystem extrahieren. Eine Vielzahl von Schadprogrammen nutzt diese neu entdeckte Sicherheitsanfälligkeit aus. Wenn Sie also WinRAR nutzen, sollten Sie es sofort patchen.</p>



<p>Hinweis: WinRAR wird nicht automatisch gepatcht – Sie müssen Ihre Software manuell aktualisieren, um sicher zu sein.</p>



<h2>2. Gefälschte Asus-Updates</h2>



<p>Der Computerhersteller Asus gab kürzlich bekannt, dass seine Update-Software an der Quelle verletzt wurde. Eines der neuesten kritischen Sicherheitsupdates für die Computer – das vom Unternehmen selbst gepusht wurde – enthielt also heimlich Malware. Diese Malware wurde an über eine Million Menschen verteilt, scheint aber nur 600 bestimmte Ziele zu verfolgen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Computer von der als ShadowHammer bekannten Malware betroffen ist, sollten Sie Ihr Gerät auf der Asus-Website überprüfen lassen.</p>



<h2>3. Neue Android-Malware belastet das Bankkonto</h2>



<p>Ende letzten Jahres wurde auf Android-Geräten eine neue Art von Banking-Malware entdeckt. Diese als Gustuff bekannte Malware kann automatisch in installierte Bank- und Kryptowährung-Apps eindringen und Gelder stehlen. Entscheidend ist, dass sich diese Anwendung verbreitet, indem es seinen Opfern eine SMS sendet. Klicken Sie nicht auf Links in ungewöhnlichen SMS-Nachrichten!</p>



<h2>4. NVIDIA aktualisiert seine Grafikverwaltungssoftware</h2>



<p>Gerade wenn Sie einen Gamer-Computer besitzen, haben Sie höchstwahrscheinlich auch eine NVIDIA-Grafikkarte. Die Verwaltungssoftware, die diese Grafikkarten steuert, hat erst kürzlich entdeckt, dass sie anfällig für einen kritischen Fehler ist. Aufgrund dieser Schwachstelle können Hacker willkürlich auf den Computer ihres Opfers zugreifen. Für diese Sicherheitslücke ist jedoch noch kein Exploit aufgetreten. Es ist trotzdem wichtig, dass Sie Ihre Grafikkartentreiber so schnell wie möglich patchen – für alle Fälle.</p>



<h2>5. KMUs sind einfache Ziele für Ransomware</h2>



<p>Eine neue Umfrage der Firma BBR zeigt, dass 70 Prozent der Ransomware-Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen abzielen. Diese Firmen sind lukrative Ziele, weil sie oft nicht genug Zeit oder Geld haben, um ihre Computer zu sichern und daher mit viel größerer Wahrscheinlichkeit ein Lösegeld zahlen. Wenn Sie in einem kleinen Unternehmen arbeiten oder dessen Informationstechnologie verwalten, sollten Sie 2020 besonders aufpassen.</p>



<h2>6. Über Facebook gespeicherte Passwörter im Klartext</h2>



<p>Keine Malware, aber auf jeden Fall lückenhaft. Aufgrund eines internen Fehlers hat Facebook Millionen Passwörter – sowohl für Facebook- als auch für Instagram-Nutzer – im Klartext gespeichert. Mit anderen Worten, wenn es jemals einen Angriff auf diesen Bereich von Facebook gegeben hätte, wären Hacker in der Lage gewesen, sofort Konten zu stehlen. Ebenso hätte jeder böswillige Threat in Facebook selbst freie Hand gehabt. Wenn Ihr Passwort auf diese Weise gespeichert wurde, werden Sie vom Unternehmen benachrichtigt – und Sie sollten Ihr Passwort sofort davon ändern.</p>



<h2>7. 32,7 Millionen IoT-Angriffe</h2>



<p>IoT-Geräte werden immer beliebter, ihre Steuerung ist jedoch leicht zu missbrauchen. Viele haben keine eingebauten Firewalls und lassen die Standardbenutzernamen und -kennwörter nicht ändern. Dies hat zu einem Anstieg der Angriffe auf IoT-Geräte um 217,5 Prozent seit 2017 geführt. Im Allgemeinen sind diese Angriffe darauf ausgelegt, Schwärme ferngesteuerter Bots zu erzeugen, die gezielte DDoS-Angriffe ausführen können. Diese Attacken sollen Teile des Internets zum Erliegen bringen. Wenn Sie ein IoT-Gerät besitzen oder in Zukunft erwerben möchten, vergewissern Sie sich beim Hersteller, dass es wirklich sicher ist.</p>



<h2>8. Neue Sicherheitslücke in TP-Link Smart-Home-Routern</h2>



<p>Wenn Sie zufällig einen TP-Link SR20-Router besitzen, sollten Sie ihn ersetzen. Dies liegt daran, dass die Entwickler von Google kürzlich bekannt gegeben haben, dass diese Router-Marke von einer besonders komplizierten Sicherheitslücke betroffen ist. Angreifern ist es so möglich, die Kontrolle über den Router zu übernehmen. Google hat diese Problemstelle der Öffentlichkeit gemeldet, da die Sicherheitslücke erst vor über 90 Tagen dem Hersteller privat angekündigt wurde – ohne Antwort und ohne offensichtliche Pläne, eine Fehlerbehebung vorzunehmen. Mit anderen Worten, es sieht so aus, als würde TP-Link seinen Router einfach kaputt machen.</p>



<h2>9. Industrielle Systeme enthalten kritische Schwachstellen</h2>



<p>Diese Nachricht wirkt sich nicht auf Ihren PC aus, könnte jedoch eines Tages Strom, Wasser und Abwasser beeinflussen. Eine neue Umfrage zeigt, dass 20 Prozent der industriellen Steuerungssysteme – die Computer, die im Wesentlichen den Betrieb Ihrer Dienstprogramme steuern – für Malware anfällig sind. Der Bericht zeigt, dass die Sicherheitsanfälligkeiten besonders schwerwiegend sind und es Angreifern mitunter ermöglichen, die Computer remote zu steuern. Herkömmliche Dienstprogramme können diese Angriffe entweder nicht beheben oder erkennen sie nicht.</p>
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